Don Warrington wurde in Trinidad geboren und zog als Kind mit seiner Mutter nach England. Dort wurde er später bekannt für seine Rolle als Philip Smith in der Serie Rising Damp, einer beliebten britischen Sitcom der 1970er Jahre, bekannt.
Don Warrington wurde im Inselstaat Trinidad geboren. Im Alter von sieben Jahren zog er mit seiner Mutter und seinem Bruder nach Newcastle upon Tyne in England, während seine Schwester in Trinidad blieb. Sein Vater, Basil Kydd, war ein Politiker in Trinidad und verstarb aber, als Don noch jung war. In England besuchte Warrington das Harris College, das heute zur University of Central Lancashire gehört, und absolvierte anschließend eine Schauspielausbildung am Drama Centre London. Da es bereits einen Schauspieler namens Don Williams gab, wählte er den Künstlernamen Warrington, inspiriert von der Warrington Road, in der er aufwuchs.
Seinen ersten großen Erfolg feierte Warrington mit der Rolle des Philip Smith in der britischen Sitcom Rising Damp (1974–1978). Philip Smith ist ein intelligenter und kultivierter schwarzer Student, der in das von Rigsby, gespielt von Leonard Rossiter, geführte Mietshaus einzieht. Philip gibt vor, afrikanischer Adel zu sein, was zu humorvollen und zugleich gesellschaftskritischen Situationen führt. Seine gebildete und selbstbewusste Art steht im Kontrast zu Rigsbys Vorurteilen und Ignoranz.
Nach „Rising Damp“ übernahm Warrington zahlreiche Rollen in verschiedenen Fernsehserien. In der Krimiserie C.A.T.S. Eyes (1985-1987) spielte er Nigel Beaumont, den Verbindungsmann der weiblichen Detektivgruppe zur Regierung. Beaumont ist ein seriöser und professioneller Charakter, der die Einsätze der Gruppe koordiniert und ihnen wichtige Informationen liefert. Zudem trat er in Serien wie Red Dwarf und Doctor Who auf, wo er verschiedene Charaktere verkörperte.
Seit 2011 ist Warrington in der BBC-Krimiserie Death in Paradise als Commissioner Selwyn Patterson zu sehen. Commissioner Patterson ist der Leiter der Polizei auf der fiktiven Karibikinsel St. Marie. Er ist bekannt für seine strenge, aber gerechte Art und seine tiefe Verbundenheit zur Insel und ihren Traditionen. Trotz seiner autoritären Position zeigt er gelegentlich einen trockenen Humor und unterstützt sein Team bei der Lösung komplexer Mordfälle. Seine Interaktionen mit den diversen britischen Detektiven, die regelmäßig die Insel besuchen, ist kmeist humorvoll.
Neben seinen Fernsehauftritten war Warrington auch in mehreren Filmen zu sehen. In „Hamlet“ (1996) spielte er die Rolle des Voltimand, eines Höflings am dänischen Königshof. Voltimand ist ein loyaler Diener des Königs und wird oft mit diplomatischen Missionen betraut. Zudem trat er in „The Lighthouse“ (1999) als Saunders auf, einem Gefangenen, der auf einer abgelegenen Insel ums Überleben kämpft. Saunders ist ein vielschichtiger Charakter, der zwischen Überlebensinstinkt und moralischen Dilemmata hin- und hergerissen ist.
Warrington hat auch eine beeindruckende Bühnenkarriere vorzuweisen. Er trat mit renommierten Ensembles wie dem National Theatre und der Royal Shakespeare Company auf. Zu seinen bemerkenswerten Rollen gehört die des Joe Keller in Arthur Millers „All My Sons“ (2013), wo er einen Geschäftsmann spielt, der mit den moralischen Konsequenzen seiner Entscheidungen während des Zweiten Weltkriegs konfrontiert wird. 2016 übernahm er die Titelrolle in „King Lear“ und brachte die Tragödie des alternden Königs mit intensiver Emotionalität auf die Bühne.
Abseits der Bühne und des Bildschirms ist wenig über Warringtons Privatleben bekannt. Er ist mit Mary Maddocks verheiratet und zwei Söhne. Warrington ist dafür bekannt, sein persönliches Leben privat zu halten und sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. 2008 wurde er für seine Verdienste um die darstellenden Künste zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Order of the British Empire (MBE) | Verdienste um die darstellenden Künste | N/A | 2008 | Gewonnen |