Für Serienerfinderin Winnie Holzman und Produzent Marshall Herskovitz war die Dynamik zwischen Devon Odessas Rolle Sharon und A.J. Langers Figur Rayanne einer der interessantesten Aspekte der Kultserie My So-Called Life. Auf der einen Seite die beste Freundin aus der Kindheit, Typ braves Mädchen, auf der anderen Seite die neue beste Freundin der Hauptfigur, ein rebellischer Teen mit Drogenerfahrung. Im Verlauf der Serie nähern die beiden sich einander an, was zwar neben der Romanze zwischen Angela (Claire Danes) und Jordan Catalano (Jared Leto) untergeht, aber durchaus bestechen kann.
Für Darstellerin Devon Odessa ist die Rolle der Sharon nicht die erste gewesen. Nach einer Kindheit auf einer Farm in West Virginia und Stationen in New Orleans und Los Angeles startete sie ihre Schauspielkarriere bereits im Alter von elf Jahren mit einem Gastauftritt in der Serie „Rocky Roads“. Es folgen weitere Gastauftritte, unter anderem in den Serien „Ein Engel auf Erden“, „Full House“, „Eine starke Familie“ und The Wonder Years sowie eine wiederkehrende Rolle in der Serie „Small Wonder“.
1994 ergattert sie die Rolle der Sharon Cherski in der Kultserie My So-Called Life, die zwar nur eine Staffel läuft, aber von Fans wie Kritikern geliebt wird. Diese Rolle bleibt ihre bekannteste bisher. Nach dem Ende der Serie ist sie in verschiedenen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen und absolviert Gastauftritte in den Serien „Pacific Blue - Die Strandpolizei“, „Ein Hauch von Himmel“, „Nochmal mit Gefühl“, „Raven blickt durch“ und „Noah's Arc“. Ihren letzten Auftritt vor der Kamera gab sie 2011 in einer Episode der Arztserie Private Practice.