Cliff Curtis wurde in Rotorua, auf der Nordinsel Neuseelands, geboren. Er ist eines von acht Kindern, der Sohn eines TÀnzers. Curtis ist neuseelÀndischer Maori-Abstammung (mit Stammeszugehörigkeiten der Ngati Hauiti und Te Arawa). Obwohl er Maori ist, hat er nur in ein paar Filmen, darunter Whale Rider (2002), einen Maori gespielt.
Als Junge lernte er Mau rÄkau, eine traditionelle MÄori Form des Taiaha-Kampfes, mit MÄori dem Ă€lteren Mita Mohi auf Mokoia Island, der seine FĂ€higkeiten als Darsteller in Kapa Haka förderte. Curtis trat spĂ€ter als Breakdancer und bei Wettbewerben in Tanzwettbewerben auf. Er erhielt seine Sekundarschulausbildung am Edmund Rice College in Rotorua.
Cliff Curtis schrieb sich an der neuseelĂ€ndischen Schauspielschule und dann am Teatro Dmitri Scoula in der Schweiz ein. Nachdem er aus Europa nach Neuseeland zurĂŒckgekehrt war, wurde er in „Das Piano“ (1993) besetzt. Zu seinen weiteren Rollen in Neuseeland gehören das Camp-Melodram „Desperate Remedies“ (1993), das Drama „Die letzte Kriegerin“ (1994) und die Komödie „Jubilee“ (2000).
Cliff Curtis ist MiteigentĂŒmer der unabhĂ€ngigen neuseelĂ€ndischen Produktionsfirma Whenua Films.
In Hollywood hat Cliff Curtis eine Reihe verschiedener Rollen und Ethnien in Filmen gespielt. In „Blow“ (2001) spielt er einen Kolumbianer, in „Three Kings - Es ist schön König zu sein“ (1999) und „Insider“ (1999) einen Araber, in „Training Day“ (2001) und „Das Urteil - Jeder ist kĂ€uflich“ (2003) einen Latino und in „Bringing Out the Dead - NĂ€chte der Erinnerung“ (1999) einen Drogendealer. Am bekanntesten ist er jedoch wahrscheinlich fĂŒr seine Rolle als Paikeas Vater Porourangi in „Whale Rider“ (2002).
Der neuseelÀndische Schauspieler Cliff Curtis ist bekannt durch Serienproduktionen wie die Polizeiserie Gang Related von FOX, Missing (2012) und Trauma, die allesamt allerdings recht kurzlebig waren.
In der zweiten Serie aus dem The Walking Dead-Universum, Fear the Walking Dead, spielt er eine Hauptrolle.