Catherine Zeta-Jones
Catherine Zeta-Jones. Disney + Premiere von "National Treasure: Edge of History" im El Capitan Theatre.
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Catherine Zeta-Jones

Catherine Zeta-Jones spielte in der Serie „Wednesday“ die elegante Morticia Addams und überzeugte mit charismatischer Präsenz. Wenn sie einen Raum betritt, fragt sich selbst der Kronleuchter, ob er noch schick genug ist.

Biografie von Catherine Zeta-Jones

Catherine Zeta-Jones wurde im walisischen Swansea geboren und wuchs auch in Wales auf. Ihr Vater besaß eine Süßwarenfabrik, während ihre Mutter Hausfrau war. Catherine erhielt ihren Namen nach ihren beiden Großmüttern Catherine Fair und Zeta Davies Jones, wobei sie später den Bindestrich hinzufügte, um sich von anderen jungen Frauen gleichen Namens zu unterscheiden

Als Kind erkrankte sie an einer schweren Atemwegserkrankung, die eine Luftröhrenoperation erforderlich machte und eine bleibende Narbe am Hals hinterließ

Bereits früh zeigte sie großes Interesse am Showgeschäft und trat in ihrer katholischen Kirchengemeinde als Tänzerin und Sängerin auf. Im Alter von 13 Jahren gewann sie einen nationalen Stepptanz-Wettbewerb, was ihr Selbstvertrauen als Performerin weiter stärkte

Theater und frühe Karriere

Mit nur 15 Jahren verließ Catherine Zeta-Jones die Schule und zog nach London, um ihre Schauspielkarriere zu verfolgen. Dort erhielt sie zunächst die Rolle der zweiten Zweitbesetzung in der West End-Produktion von „42nd Street“. Als sowohl die Hauptdarstellerin als auch die erste Zweitbesetzung erkrankten, übernahm sie spontan die Hauptrolle für den Rest der Produktion

Durchbruch im britischen Fernsehen

Der wahre Durchbruch gelang Catherine Zeta-Jones mit der Hauptrolle in der britischen Fernsehserie The Darling Buds of May (1991-1993). In der Produktion spielte sie Mariette Larkin, die älteste Tochter einer exzentrischen Farmerfamilie im ländlichen Kent der 1950er Jahre. Die Serie basierte auf den Romanen von H.E. Bates und wurde zu einem enormen Erfolg

Erste Filmrollen und internationale Anerkennung

Nach dem Erfolg von „The Darling Buds of May“ wagte Catherine Zeta-Jones den Sprung zu größeren Produktionen. Sie spielte eine Nebenrolle in „Christopher Columbus - Der Entdecker“ (1992) und übernahm die Hauptrolle in der Fernsehminiserie „Catherine the Great“ (1995), wo sie die russische Kaiserin verkörperte

Eine wichtige Rolle erhielt sie in „The Phantom“ (1996), wo sie die verführerische Sala spielte, eine mysteriöse Frau in dem auf dem Comic basierenden Abenteuerfilm. Sala war eine komplexe Figur, die zwischen Gut und Böse changierte und Catherine erlaubte, ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen

Besonders bemerkenswert war ihre Leistung in der Fernsehminiserie „Titanic“ (1996), die Steven Spielberg auf sie aufmerksam machte. Ihre Darstellung der eleganten Isabella Paradine zeigte ihre Fähigkeit, sowohl Würde als auch Verletzlichkeit zu vermitteln. Diese frühen Rollen bereiteten den Weg für ihren späteren Durchbruch in Hollywood vor

Hollywood-Durchbruch mit "Die Maske des Zorro"

Das Jahr 1998 markierte Catherine Zeta-Jones' endgültigen Durchbruch mit „Die Maske des Zorro“ (1998), wo sie neben Antonio Banderas und Anthony Hopkins die temperamentvolle Elena spielte. Elena ist die Adoptivtochter des korrupten Gouverneurs Rafael Montero, die unwissentlich die leibliche Tochter des ursprünglichen Zorro Don Diego de la Vega ist. Als mutige und unabhängige Frau beherrscht Elena den Schwertkampf meisterhaft und steht für Gerechtigkeit ein, auch wenn sie zunächst nicht weiß, wer ihr wahrer Vater ist. Ihre komplizierte Beziehung zu Alejandro Murrieta, dem neuen Zorro, entwickelt sich von anfänglicher Feindseligkeit zu leidenschaftlicher Liebe. Die Rolle erforderte intensive körperliche Vorbereitung, einschließlich monatelangen Fechttrainings mit Athlethen

Etablierung als A-List-Star

Nach dem Erfolg des Films „Die Maske des Zorro“ etablierte sich Catherine Zeta-Jones als A-List-Star mit einer Reihe hochkarätiger Filme. In „Verlockende Falle“ (1999) spielte sie neben Sean Connery die Kunstdieberin Virginia Baker, eine geheimnisvolle Frau, die den erfahrenen Dieb Robert MacDougal in einen gewagten Coup verwickelt. Virginia ist eine brillante und manipulative Figur, deren wahre Motive erst am Ende enthüllt werden

In „Das Geisterschloss“ (1999) übernahm sie die Rolle der Theo in der Neuverfilmung des Klassikers von Shirley Jackson. Theo ist eine der vier Personen, die in dem berüchtigten Hill House nach paranormalen Aktivitäten suchen, wird aber zunehmend von den dunklen Kräften des Hauses beeinflusst. Obwohl der Film kritisch weniger erfolgreich war, demonstrierte Catherine ihre Bereitschaft, sich verschiedenen Genres zu widmen

Oscar-Triumph mit "Chicago"

Den Höhepunkt ihrer frühen Karriere erreichte Catherine Zeta-Jones im Jahre 2002 mit „Chicago“, dem Filmmusical von Regisseur Rob Marshall. Sie verkörperte Velma Kelly, eine skrupellose Vaudeville-Performerin, die ihren Ehemann und ihre Schwester ermordet hat und nun im Gefängnis auf ihren Prozess wartet. Velma ist eine kalkulierende und ehrgeizige Frau, die bereit ist, alles zu tun, um ihre Berühmtheit und Freiheit zurückzugewinnen

Ihre komplizierte Beziehung zu Roxie Hart, gespielt von Renée Zellweger, entwickelt sich von Rivalität zu einer widerwilligen Partnerschaft. Catherine hatte ursprünglich die Rolle der Roxie haben wollen, entschied sich aber für Velma, weil sie von dem Lied "All That Jazz" fasziniert war. Ihre Leistung kombinierte Gesang, Tanz und Schauspiel auf einem außergewöhnlichen Niveau und brachte ihr den Academy Award für die beste Nebendarstellerin ein

Weitere erfolgreiche Projekte

Nach ihrem Oscar-Gewinn setzte Catherine Zeta-Jones ihre erfolgreiche Laufbahn mit verschiedenen anspruchsvollen Projekten fort. In „Intolerable Cruelty“ (2003) spielte sie neben George Clooney die skrupellose Marylin Rexroth in dieser Coen-Brüder-Komödie über Scheidungsanwälte. Marylin ist eine Goldgräberin, die reiche Männer heiratet und dann profitable Scheidungen anstrebt, bis sie auf den geschickten Anwalt Miles Massey trifft

Im FIlm „Ocean's Twelve“ (2004) schlüpfte sie in die Rolle der eleganten Europol-Agentin Isabel Lahiri, die den Dieben von Danny Ocean auf der Spur ist. Isabel ist eine intelligente und entschlossene Ermittlerin, deren persönliche Verbindung zu Rusty Ryan die Ermittlungen erschwert

Theater und Broadway-Erfolg

Nach einer bewussten Pause von der Filmindustrie kehrte Catherine Zeta-Jones 2009 zu ihren Theaterwurzeln zurück. Sie gab ihr Broadway-Debüt in der Wiederaufnahme des Stephen Sondheim-Musicals „A Little Night Music“, wo sie die schwedische Schauspielerin Desirée Armfeldt spielte. Desirée ist eine alternde Diva, die sich in einer komplizierten Dreiecksbeziehung mit ihrem ehemaligen Liebhaber Fredrik Egerman und dessen junger Frau wiederfindet

Rückkehr nach Netflix mit "Wednesday"

In den 2020er Jahren erlebte Catherine Zeta-Jones eine bemerkenswerte Wiederbelebung ihrer Karriere mit der Netflix-Serie Wednesday (2022-heute). Sie übernahm die ikonische Rolle der Morticia Addams, der Matriarchin der berühmten Addams Family, in der von Tim Burton produzierten Serie. Morticia ist eine elegante und morbide Frau, die ihre Tochter Wednesday bei deren Abenteuern an der Nevermore Academy unterstützt, während sie gleichzeitig ihre eigenen dunklen Geheimnisse hütet

Die Rolle erforderte von Catherine, die klassische Darstellung von Anjelica Huston zu respektieren, während sie der Figur ihre eigene Interpretation verlieh. Morticia steht im Zentrum eines Familiengeheimnisses, das 25 Jahre zurückreicht und das Wednesday zu lösen versucht. In der zweiten Staffel wird die komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Morticia und Wednesday weiter vertieft, einschließlich spektakulärer Fechtszenen zwischen den beiden. Ihre Darstellung wurde für ihre Balance zwischen Glamour und Gothic-Atmosphäre gelobt und führte zu einer neuen Generation von Fans

Werbung mit Catherine Zeta-Jones

Von 2002 bis in die späten 2000er Jahre war Catherine Zeta-Jones das Gesicht von „T-Mobile“ und verdiente als globale Markenbotschafterin des Telekommunikationsunternehmens mehrere Millionen Dollar. Ihre Werbekampagnen mit dem Slogan "Get More" machten sie zu einer der bestbezahlten Prominenten im Werbebusiness. Sie erschien in zahlreichen Fernseh-, Print- und Online-Werbungen für T-Mobile und wurde zur Ikone der Marke. Die Zusammenarbeit begann 2002 mit dem Start der T-Mobile-Marke in den USA und erstreckte sich über mehrere Jahre mit Vertragsverlängerungen. Ihre elegante und selbstbewusste Ausstrahlung passte perfekt zum Image, das T-Mobile vermitteln wollte

Catherine Zeta-Jones Privatleben

Catherine Zeta-Jones heiratete am 18. November 2000 den Schauspieler Michael Douglas, der genau 25 Jahre älter ist und interessanterweise am selben Tag Geburtstag hat. Das Paar lernte sich 1998 beim Deauville Film Festival kennen und verlobte sich bereits 1999. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Sohn Dylan Michael Douglas (geboren 2000) und Tochter Carys Zeta Douglas (geboren 2003). Die Familie lebt abwechselnd in New York, Los Angeles und Bermuda

Catherine sprach offen über ihre Diagnose einer bipolaren Störung und suchte 2011 und 2013 professionelle Hilfe in Behandlungszentren. 2013 durchliefen sie und Michael Douglas eine schwierige Phase und lebten zeitweise getrennt, versöhnten sich aber noch im selben Jahr.

Nominierungen und Auszeichnungen für Catherine Zeta-Jones

Jahr Auszeichnung Kategorie Titel Status
2003 Oscars Best Supporting Actress Catherine Zeta-Jones 🏆
2003 Golden Globe Awards Best Actress - Motion Picture Musical or Comedy Catherine Zeta-Jones
2001 Golden Globe Awards Best Supporting Actress - Motion Picture Catherine Zeta-Jones
2003 Screen Actors Guild Awards Outstanding Performance by a Female Actor in a Supporting Role Catherine Zeta-Jones 🏆
2003 Screen Actors Guild Awards Outstanding Performance by a Cast in a Motion Picture Chicago 🏆
2001 Screen Actors Guild Awards Outstanding Performance by a Cast in a Motion Picture Traffic 🏆
Mariano Glas
Mariano Glas
Gründer von Serienjunkies.de und Web/App-Entwickler
Dieser Artikel wurde von Mariano Glas veröffentlicht. Mariano Glas hat über 8.284 Artikel seit Freitag, 21. Februar 2003 bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Mariano Glas

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