Aubrey Plaza ist bekannt für ihre Rolle als April Ludgate in Parks and Recreation, wo sie mit ihrem trockenen Humor und ihrer einzigartigen Persönlichkeit beeindruckte. Während der Dreharbeiten zur Serie war es ein Running Gag am Set, dass Plaza oft in Charakter blieb und andere Darsteller wie Chris Pratt mit ihrer unvorhersehbaren Art überraschte.
Aubrey Plaza wurde in Wilmington, Delaware, geboren. Ihre Eltern, Bernadette und David Plaza, haben puertoricanische und irisch-britische Wurzeln. Plaza hat zwei jüngere Schwestern, Natalie und Renee.
Sie zeigte schon früh Interesse an der Schauspielerei und trat während ihrer Schulzeit regelmäßig in Theaterproduktionen auf.
Nach ihrem Abschluss an der Ursuline Academy im Jahr 2002 studierte sie Film an der Tisch School of the Arts der New York University und schloss das Studium 2006 ab.
Nach ihrem Umzug nach New York begann Aubrey Plaza, in der Comedy-Szene Fuß zu fassen. Sie trat bei der Upright Citizens Brigade auf, einer bekannten Improvisations- und Sketch-Comedy-Gruppe. Diese Erfahrungen prägten ihren trockenen Humor und ihren einzigartigen Stil. Ihre ersten Kameraauftritte hatte sie in Webserien wie „The Jeannie Tate Show“. Parallel arbeitete sie als Praktikantin bei Produktionsfirmen und baute Kontakte in der Unterhaltungsbranche auf.
Der Durchbruch gelang Aubrey Plaza mit ihrer Rolle als April Ludgate in Parks and Recreation (2009–2015). April ist eine sarkastische, oft emotionslose Praktikantin im Parks and Recreation Department der Stadt Pawnee. Ihre Beziehung zu Andy Dwyer, gespielt von Chris Pratt, und ihre enge Bindung zu Ron Swanson, dargestellt von Nick Offerman, brachten ihr viel Aufmerksamkeit. Ihre trockenen Kommentare und unkonventionellen Ansichten machten sie zu einer der beliebtesten Figuren der Serie.
In „Safety Not Guaranteed“ (2012) spielte Plaza die Rolle der Darius Britt, einer Journalistin, die auf eine ungewöhnliche Zeitreisegeschichte stößt.
In „The To Do List“ (2013) verkörperte sie Brandy Klark, eine ehrgeizige junge Frau, die sich vor dem College bestimmten Herausforderungen stellt.
Ihre Rolle in „Ingrid Goes West“ (2017) als Ingrid Thorburn beleuchtete die Schattenseiten sozialer Medien.
Aubrey Plaza überzeugte zudem in „Emily the Criminal“ (2022) als Emily Benetto, die gezwungen ist, in die Welt des Kreditkartenbetrugs einzutauchen.
In der Serie Legion (2017–2019) spielte Plaza die Rolle der Lenny Busker, eine komplexe Figur, die von einem übernatürlichen Wesen besessen ist.
Aubrey Plaza ist zwischen 2021 und 2025 mit dem Drehbuchautor und Regisseur Jeff Baena verheiratet. Das Paar lebte überwiegend in Los Angeles. Baena nahm sich Anfang 2025 das Leben.
Plaza spricht offen über ihre Erfahrungen mit einem Schlaganfall, den sie im Alter von 20 Jahren erlitt. Dieser beeinträchtigte vorübergehend ihre Sprache und Motorik, doch sie erholte sich vollständig. Sie ist bekannt für ihre private Natur und vermeidet es, ihr persönliches Leben in den sozialen Medien zu teilen.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Independent Spirit Award | Best Actress | „Emily the Criminal“ | 2023 | Gewonnen |
| Primetime Emmy Award | Outstanding Supporting Actress | Legion | 2018 | Nominiert |
| Gotham Award | Best Actress | „Ingrid Goes West“ | 2017 | Gewonnen |