Schauspielerin Anna Friel stammt aus Großbritannien. Nachdem sie dort als Darstellerin in einigen Serien und Filmen gearbeitet hat, wird sie von Bryan Fuller für dessen Serie Pushing Daisies verpflichtet.
Für ihre Darstellung der bezaubernden Charlotte „Chuck“ Charles wird sie für einen Golden Globe nominiert.
Dank des bleibenden Eindrucks, den sie in der Rolle hinterlässt, erhält sie auch nach dem frühen Ende der Serie im Jahr 2009 zahlreiche Angebote für neue Serienhauptrollen in den USA. Friel will sich aber zunächst nicht an einen der in der US-Fernsehbranche üblichen Vorverträge mit einer Laufzeit von sechs Jahren binden.
So dreht sie Filme, tritt in ihrer britischen Heimat in den deutlich kurzlebigeren Serien auf und ist in der Syfy-Miniserie Neverland (um den Mythos von Peter Pan) mit von der Partie.
2015 übernimmt sie die Hauptrolle in der kurzlebigen Agentenserie American Odyssey, im Jahr darauf begeistert sie als labile Ermittlerin in der ITV-Serie Marcella, die schnell von Netflix eingekauft wird. 2018 steht sie für The Girlfriend Experience und Broken vor der Kamera. 2019 folgt eine Hauptrolle in der Miniserie Deep Water.
Zwischen 2001 und 2010 war Friel in einer Langzeitbeziehung mit Schauspielkollegen David Thewlis. Dabei verzichteten die beiden bewusst auf einen Trauschein - auch nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Gracie Ellen Mary Friel im Jahr 2005.
Zwischen 2011 und 2014 ist Anna Friel mit Rhys Ifans liiert.