Andrew Shue, der jüngere Bruder von Elisabeth Shue, gab sein Schauspieldebüt als Statist in „Karate Kid“ (1984) als einer der Cobra-Kai-Kämpfer. Nach ein paar weiteren Statistenrollen und kleineren Engagements ergatterte Shue die Rolle von Billy Campbell in Aaron Spellings Melrose Place (1992-98).
Währenddessen erschien er in einer Nebenrolle des Anwaltsdramas „Der Regenmacher“ (1997) auf der Kinoleinwand und zehn Jahre später als Coach in dem Biopic „Gracie“ (2007), für das er ebenfalls als Autor und Produzent fungierte. Die Geschichte zollt dem Bruder der Shue-Geschwister Tribut, der 1988 bei einem Unfall verstarb. Zuletzt war der ehemalige Fußballer 2009 in „Goal 3 - Das Finale“ zu sehen. Danach wandte er sich von der Schauspielerei ab und widmete sich dem WorldWideWeb. Heute ist er ein Internet-Mogul, der mit seinem Freund Michael Sanchez das Unternehmen CafeMom gründete, eine Internet-Plattform für Mütter, die sich zu einen der führenden Fraueninternetseiten entwickelte. Zudem ist er ebenfalls Mitbegründer des sozialen Netzwerks Do Something, das sich an junge Menschen wendet und diese ermächtigen soll Entscheidungen in ihrem Umfeld zu treffen.
Andrew Shue ist seit 2010 mit der Nachrichtensprecherin Amy Robach verheiratet. Aus seiner früheren Ehe hat er zwei Kinder.