Das nennt man wohl Schicksal. Eigentlich will Amy Adams BalletttĂ€nzerin werden. Sie arbeitet bei verschiedenen Dinner-Theater-Shows, bis sie sich eine Muskelzerrung zuzieht. WĂ€hrend sie diese auskuriert, hat sie Zeit zu einem Vorsprechen fĂŒr den Film Gnadenlos Schön zu gehen. Damit ist der Grundstein fĂŒr ihre Schauspielkarriere gelegt. Es folgen Gastauftritte in That '70s Show, Charmed und Smallville. In der Serienlandschaft macht sie sich endgĂŒltig einen Namen mit ihrer Rolle in Sharp Objects.
Amy Adams wurde in Vicenza, Italien, geboren. Ihre Eltern waren in der US-Armee, weshalb sie ihre ersten Jahre auf einem StĂŒtzpunkt in Italien verbrachte. SpĂ€ter zog die Familie nach Colorado, wo sie zusammen mit sechs Geschwistern aufwuchs. Schon frĂŒh zeigte sie Interesse an Gesang und Tanz, was sie dazu brachte, in Musicals mitzuwirken. Nachdem sie die Schule beendet hatte, entschied sie sich gegen ein Studium und arbeitete zunĂ€chst als TĂ€nzerin in einem Dinner-Theater.
Amy Adams begann ihre Schauspielkarriere Ende der 1990er Jahre mit kleinen Rollen in Fernsehserien und Filmen. Ihr FilmdebĂŒt gab sie in dem Film „Drop Dead Gorgeous“ (1999), in dem sie eine Nebenrolle spielte. Danach folgten Auftritte in verschiedenen Serien, darunter Buffy the Vampire Slayer und Charmed (1998-2006).
Der Durchbruch gelang ihr mit der Rolle der Ashley Johnsten in dem Film „JunikĂ€fer“ (2005), fĂŒr die sie ihre erste „Oscar“-Nominierung erhielt.
Mit ihrer Rolle in dem Film „VerwĂŒnscht“ (2007) wurde Amy Adams einem breiten Publikum bekannt. Sie spielte Giselle, eine MĂ€rchenprinzessin, die aus ihrer magischen Welt in das moderne New York versetzt wird. Die naive und gutherzige Giselle musste lernen, sich in der RealitĂ€t zurechtzufinden, wĂ€hrend sie sich in einen Sterblichen verliebte.
In den folgenden Jahren spielte Amy Adams in zahlreichen erfolgreichen Filmen. In „The Fighter“ (2010) ĂŒbernahm sie die Rolle der Charlene Fleming, der Freundin eines Boxers, gespielt von Mark Wahlberg. Sie war eine starke und selbstbewusste Frau, die ihren Partner trotz aller Widrigkeiten unterstĂŒtzte.
In „American Hustle“ (2013) verkörperte sie Sydney Prosser, eine clevere BetrĂŒgerin, die sich mit dem FBI einlĂ€sst. Diese Rolle brachte ihr eine weitere „Oscar“-Nominierung ein. Sie beeindruckte auch in „Arrival“ (2016), wo sie die Linguistin Dr. Louise Banks spielte, die versucht, mit auĂerirdischen Wesen zu kommunizieren.
Eine ihrer bekanntesten Rollen ist Lois Lane in „Man of Steel“ (2013) und den folgenden DC-Filmen. Lois Lane ist eine mutige und ehrgeizige Journalistin, die Superman alias Clark Kent begegnet und sich in ihn verliebt. Sie hilft ihm, seine IdentitĂ€t zu bewahren und setzt sich fĂŒr die Wahrheit ein. In „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (2016) und „Justice League“ (2017) hatte sie erneut die Rolle inne.
In der Miniserie Sharp Objects (2018) spielte Amy Adams die Hauptrolle der Camille Preaker, einer Journalistin mit traumatischer Vergangenheit. Camille kehrt in ihre Heimatstadt zurĂŒck, um ĂŒber eine Mordserie zu berichten, wĂ€hrend sie mit ihren eigenen psychischen Problemen kĂ€mpft. Sie hat eine schwierige Beziehung zu ihrer dominanten Mutter und ihrer jĂŒngeren Schwester.
Amy Adams ist seit 2015 mit Darren Le Gallo verheiratet, mit dem sie seit den frĂŒhen 2000er Jahren zusammen ist. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, Aviana Olea Le Gallo, die 2010 geboren wurde.
Amy Adams war in ihrer Jugend professionelle TĂ€nzerin und wollte ursprĂŒnglich BalletttĂ€nzerin werden. Ihr erster Job war als Kellnerin in einem Hooters-Restaurant.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| „Golden Globe“ | Beste Hauptdarstellerin - Drama | Sharp Objects | 2019 | Gewonnen |
| „Golden Globe“ | Beste Hauptdarstellerin - Komödie oder Musical | „American Hustle“ | 2014 | Gewonnen |
| „Golden Globe“ | Beste Hauptdarstellerin - Komödie oder Musical | „Big Eyes“ | 2015 | Gewonnen |
| „Oscar“ | Beste Hauptdarstellerin | „American Hustle“ | 2014 | Nominiert |
| „Oscar“ | Beste Nebendarstellerin | „Vice“ | 2019 | Nominiert |