Alden Ehrenreich wurde von Steven Spielberg entdeckt, als dieser ein selbstgedrehtes Video von ihm sah.
Alden Ehrenreich stammt aus LA und wuchs in einer jüdischen Familie auf und besuchte die Crossroads School for Arts & Sciences. Schon als Kind trat er in Schulaufführungen auf. Später studierte er an der New York University, schloss das Studium jedoch nicht ab, um sich auf seine Schauspielkarriere zu konzentrieren. Erste Erfahrungen sammelte er in Kurzfilmen und kleinen Fernsehproduktionen.
Seine Schauspielkarriere begann mit kleinen Rollen in Fernsehserien und Independent-Filmen. Eine seiner ersten größeren Rollen spielte er in „Tetro“ (2009), wo er mit Vincent Gallo zusammenarbeitete. Der Film wurde von Francis Ford Coppola inszeniert, der Ehrenreich förderte. Danach folgte eine Rolle in „Beautiful Creatures“ (2013), in dem er als Ethan Wate zu sehen war.
Ein bedeutender Karriereschritt gelang ihm mit „Hail, Caesar!“ (2016), einem Film der Coen-Brüder, in dem er die Rolle des Hobie Doyle übernahm. Er spielte einen jungen Western-Darsteller, der Probleme hat, in eleganten Gesellschaftsszenen zu bestehen.
Danach wurde er als Han Solo in „Solo: A Star Wars Story“ (2018) besetzt. Die Rolle war eine der anspruchsvollsten seiner Karriere, da er eine ikonische Figur aus dem „Star Wars“-Universum verkörperte.
Neben seiner Filmkarriere spielte Alden Ehrenreich auch in Fernsehserien mit. In Brave New World (2020) übernahm er die Rolle des John the Savage. John ist ein Außenseiter in einer dystopischen Zukunftsgesellschaft, die von technologischer Kontrolle und gesellschaftlicher Stabilität geprägt ist. Seine Figur bringt Unruhe in das System, da er mit den Werten und Regeln der Gesellschaft nicht einverstanden ist. Er hinterfragt die angebliche Perfektion der Welt und gerät in Konflikt mit den Herrschenden.
Nach „Solo“ nahm Ehrenreich verschiedene Rollen in Independent-Filmen und Serien an. In „Fair Play“ (2023) spielte er Luke, einen ehrgeizigen Investmentbanker, der mit seiner Partnerin in berufliche und persönliche Konflikte gerät.
Dann spielte er eine Hauptrolle in „Oppenheimer“ (2023) von Christopher Nolan. In dem Film, der die Entwicklung der Atombombe behandelt, verkörperte er einen Regierungsbeamten, der in die politischen Intrigen der damaligen Zeit verwickelt war.
Alden Ehrenreich lebt weitgehend zurückgezogen und gibt wenig über sein Privatleben preis. Er ist nicht besonders aktiv in sozialen Medien und konzentriert sich lieber auf seine Schauspielkarriere. In Interviews betont er oft, dass er seine Rollen nach der Tiefe der Figuren und den kreativen Herausforderungen auswählt. Er engagiert sich für verschiedene wohltätige Zwecke, darunter Bildungsprogramme für benachteiligte Kinder.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Hamptons International Film Festival | Breakthrough Performer | „Blue Jasmine“ | 2013 | Gewonnen |
| Saturn Award | Beste Nachwuchsleistung | „Solo: A Star Wars Story“ | 2019 | Nominiert |
| Critics' Choice Movie Awards | Bester Nachwuchsdarsteller | „Hail, Caesar!“ | 2017 | Nominiert |