Aimee-Lou Wood wurde durch ihre Rolle als Aimee Gibbs in der Serie Sex Education bekannt. Während der Dreharbeiten zur Serie musste Aimee-Lou Wood sich manchmal so sehr über ihre eigenen Witze am Set amüsieren, dass sie Szenen mehrfach drehen musste, weil sie in der Mitte einfach loslachte.
Aimee Lou Wood wuchs in einer künstlerisch geprägten Familie auf und entwickelte früh eine Leidenschaft für die Schauspielerei. Nach Abschluss ihrer Schulausbildung entschied sie sich, ihre schauspielerischen Fähigkeiten professionell zu vertiefen. Sie wurde an der renommierten Royal Academy of Dramatic Art (RADA) in London aufgenommen und schloss ihr Studium im Jahre 2017 mit einem Bachelor of Arts in Schauspiel ab. Während ihrer Zeit an der RADA war sie in verschiedenen Theaterproduktionen zu sehen.
Nach ihrem Abschluss begann Aimee Lou Wood ihre Karriere auf der Bühne. Sie debütierte in dem Stück „Mary Stuart“ am Almeida Theatre in London, wo sie als Zofe auftrat. Anschließend spielte sie die Rolle der Laura in „People, Places and Things“ und tourte mit dieser Produktion durch das Vereinigte Königreich.
Im Jahre 2019 gab Aimee Lou Wood ihr Fernsehdebüt in der Netflix-Serie Sex Education (2019–2023). In der Serie verkörperte sie Aimee Gibbs, eine Schülerin, die für ihre freundliche und naive Art bekannt ist. Aimee Gibbs ist eine enge Freundin von Maeve Wiley und durchläuft im Verlauf der Serie bedeutende persönliche Entwicklungen. Sie erlebt sowohl humorvolle als auch ernste Momente. Sie gewann im Jahre 2021 den „British Academy Television Award for Best Female Comedy Performance“ für ihre Perfomance.
Im Jahre 2021 spielte sie Claire Wain in „The Electrical Life of Louis Wain“, einem biografischen Film über den Künstler Louis Wain (Benedict Cumberbatch). Claire Wain ist die jüngere Schwester von Louis und unterstützt ihn in seinem künstlerischen Schaffen. Sie teilt seine Leidenschaft für Katzen und steht ihm in schwierigen Zeiten bei.
Ein Jahr später übernahm sie die Rolle der Margaret in dem Film „Living“, einem Remake des japanischen Films „Ikiru“. Margaret ist eine junge Sekretärin, die dem Protagonisten, gespielt von Bill Nighy, neue Lebensfreude vermittelt. Sie inspiriert ihn, sein Leben zu überdenken und gibt ihm Hoffnung in einer Zeit der persönlichen Krise.
Trotz ihres Erfolgs auf der Leinwand kehrte Aimee Lou Wood immer wieder zum Theater zurück. 2020 spielte sie die Sonya in „Onkel Wanja“ am Harold Pinter Theatre in London. 2023 übernahm sie die Rolle der Sally Bowles in „Cabaret“ im West End.
Im Jahr 2024 spielte Aimee Lou Wood die Hauptrolle in der Comedyserie Daddy Issues. In dieser Serie verkörpert sie eine junge Frau, die sich mit den Herausforderungen des Erwachsenseins und familiären Beziehungen auseinandersetzt.
Von 2019 bis 2020 war sie mit ihrem Sex Education-Co-Star Connor Swindells liiert, der in der Serie Adam Groff spielt. In Interviews sprach sie offen über ihre Erfahrungen mit Körperwahrnehmung und Selbstakzeptanz. Sie betonte die Bedeutung von Selbstliebe und Authentizität in einer von sozialen Medien geprägten Welt. Zudem setzt sich für mentale Gesundheit ein.
Aimee Lou Wood hat eine Vorliebe für Vintage-Mode und wird oft in Second-Hand-Läden fündig.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| British Academy Television Award | Beste weibliche Comedy-Performance | Sex Education | 2021 | Gewonnen |
| British Academy Television Award | Beste weibliche Comedy-Performance | Sex Education | 2022 | Nominiert |
| British Independent Film Award | Beste Nebenrolle | „Living“ | 2022 | Nominiert |
| BAFTA Rising Star Award | Nachwuchsdarstellerin | - | 2023 | Nominiert |