Once Upon a Time 5x20

In der Episode Firebird der Serie Once Upon a Time bittet Hades (Greg Germann) die Helden um ihre Hilfe. Im Gegenzug macht er ihnen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können. Rumpel (Robert Carlyle) und Pan Robbie Kay) arbeiten derweil an ihrem eigenen Plan, die Unterwelt zu verlassen.
A man can't change so quickly
Die Flashback-Szenen zeigen Emmas (Jennifer Morrison) Begegnung mit Kopfgeldjägerin Cleo (Rya Kihlstedt), während sie auf der Suche nach ihrem Kind ist. Trotz Emmas ausstehender Kaution formen die beiden einen gewissen Bund miteinander, der allerdings jäh auseinandergerissen wird, als Cleo tödlich verwundet wird, nachdem Emma in Schwierigkeiten geraten ist.
In der Unterwelt unterstützt Emma Hades bei seiner Rettungsaktion, in deren Zügen dieser gezwungen ist, Rumpels Vertrag zu zerreißen. Dafür ist er überglücklich, Zelena (Rebecca Mader) wieder in die Arme schließen zu können. Nach ihrem Kuss beginnt selbst sein Herz wieder zu schlagen, was ihm nun die Möglichkeit eröffnet, die Unterwelt zu verlassen.
Es scheint so, als ob er sein Versprechen einlöst, die Helden für ihre Unterstützung aus seinem Reich zu entlassen, indem er deren Namen von den Grabsteinen entfernt. Für Hook (Colin O'Donoghue) benötigen sie laut Hades jedoch die legendäre Götterfrucht Ambrosia, um ihn ebenfalls wieder zu den Lebenden zurückkehren zu lassen.
Dies stellt sich jedoch als Falle heraus, um gemeinsam mit Zelena nach Storybrooke zu flüchten, während Emma und ihre Freunde in der Unterwelt festsitzen, bis sich das temporäre Portal wieder schließt. Zwar gelingt es der Gruppe, das Tor nach Storybrooke noch rechtzeitig zu erreichen. Hook jedoch muss von Emma zurückgelassen werden.
Unterdessen beendet Rumpel (Robert Carlyle) seine Allianz mit Pan, indem er ihn hintergeht und dafür sorgt, dass sein Vater im Fluss der Seelen endet, bevor auch er samt der noch immer schlafenden Belle (Emilie de Ravin) das Portal in die Welt der Lebenden durchschreitet.
Someone is going to die. Forever.
In Firebird zieht das zeitweise stagnierende Tempo der Staffel um ein Vielfaches an. Die Helden erweisen sich im Laufe der Episode allerdings einmal mehr als erschreckend naiv: Den Wandel von Hades innerhalb dermaßen kurzer Zeit hinzunehmen, stellt sich natürlich als fataler Fehler hinaus. Immerhin bewies Hook (Colin O'Donoghue) (der sonst schon stolz ist, wenn er einen Sturm voraussagen kann, der bereits den gesamten Horizont einnimmt) in diesem Fall die richtigen Instinkte.
Doch letztendlich blieb ihnen ja auch kaum eine Wahl, als dem Herrscher der Unterwelt zu vertrauen. Dabei bleibt allerdings auch die Frage offen, wie er oder einer seiner Untergebenen den Zugangstest für den Ambrosia-Baum überhaupt bestehen konnte.
Rumpel (Robert Carlyle) erweist sich einmal mehr als Realist, dem allein schon aus persönlicher Erfahrung absolut klar ist, dass sein Vater (Robbie Kay) sich nicht ändern wird und dementsprechend auch keine Chance auf Erlösung verdient. Sein Ableben mag zwar etwas schade in Bezug auf Pans exzellentes Schurkenpotential sein, doch Rumpels zielstrebiges und kompromissloses Handeln ist einer der größten Lichtblicke der Episode.
Auch viele andere Geschehnisse fügen sich gelungen ins Hauptgefüge der Storyline ein: Reginas (Lana Parrilla) Vertrauen gegenüber ihrer Schwester wird konsequent und emotional weitergeführt, was vor allem großartiges Konfliktpotenzial in den nächsten Episoden verspricht, da Zelena nun möglicherweise zwischen den Fronten, anstatt klar an der Seite von Hades stehen könnte.

Die Rachegelüste von Cruella (Victoria Smurfit) und der blinden Hexe (Emma Caulfield) wurden sinnvoll zu einem für die Helden ungünstigen Zeitpunkt eingesetzt und auch Henrys (Jared Gilmore) Fähigkeiten als Autor wurden noch einmal aufgegriffen.
Der Abschied von Emma und Hook wurde zwar emotional in Szene gesetzt, hatte aber nicht so eine große Wirkung wie vielleicht erhofft. Es war ja nicht der nicht der erste Abschied der beiden, und momentan kann davon ausgegangen werden, dass durch irgendeine, möglicherweise göttliche Intervention (Zeus) noch eine Möglichkeit ins Spiel gebracht wird, um den Piraten doch noch wiederzubeleben.
Die Flashbacks waren dieses Mal nicht mehr als ein kurzes, wenn auch durchaus nettes Beiwerk, was Emmas Charakterzeichnung ein wenig mehr abrundet.
Fazit
Firebird bietet unterhaltsame Wendungen und viel Fortschritt in der aktuellen Storyline. Die Erhöhung des Erzähltempos macht sich wirklich positiv bemerkbar, während genügend Spannung für das baldige Staffelfinale erzeugt wird. Trotz Längen und qualitativ sehr unterschiedlichen Episoden in dieser Staffel macht dies Hoffnung, dass wir einen guten Abschluss bekommen.
Der Trailer zur nächsten Episode „Once Upon a Time“:
Verfasser: Tim Krüger am Donnerstag, 5. Mai 2016Once Upon a Time 5x20 Trailer
(Once Upon a Time 5x20)
Schauspieler in der Episode Once Upon a Time 5x20
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