Deutsche Serienstarts im Juni 2026 - Teil 3: „Death in Paradise“, „Avatar: Der Herr der Elemente“, „The Bear“
Deutsche Serienstarts im Juni 2026 - Teil 3: „Death in Paradise“, „Avatar: Der Herr der Elemente“, „The Bear“
Ende Juni 2026 gibt es für alle Serienfans in Deutschland wieder Nachschub an Serienstoff. Allerdings wird dieser während der Fußball-WM deutlich weniger zahlreich ausfallen, weil viele Sender dann auf Sparflamme gehen. Dennoch stehen im deutschen Free-, Pay-TV und bei den Streamingdiensten wiederum einige Serien- und Staffel-Premieren an. Zu den Rückkehrern zählen unter anderem „The Bear“, „Death in Paradise“, „Avatar: The Last Airbender“ und „The Agency“.
Ganz neu folgen außerdem die Serien „Save Me“ (aus Griechenland), „Prisoner“, „Coyotl, Hero and Beast“ oder „Wild Cherry“. Im dritten Teil des Serienplaners für Juni 2026 präsentieren wir Euch nun die Serien- und Staffelstarts in Deutschland vom 21. bis zum 30. Juni 2026. Auf welche Serie freut Ihr Euch am meisten?
Dies ist eine ausführliche Übersicht der Serien- und Staffelstarts mit allen bisher bekannten Informationen, Trailern (sofern verfügbar) und verkündeten (Gast-)Darsteller:innen. Wer eine simplere tabellarische Übersicht mit allen Startdaten auf einer Seite bevorzugt, findet diese im Hauptmenü unter dem Stichwort Serienplaner. Die Serienstarts des zweiten Juni-Drittels 2026 könnt Ihr hier ebenfalls noch einmal nachlesen.
„The Agency“ - Staffel 2 bei Paramount+

„The Agency“ kehrt mit einer zweiten Staffel zurück, die die Spionage‑Thrillerserie noch düsterer und politischer zuspitzt. Ab Sonntag, den 21. Juni 2026, stehen beim Streamingdienst Paramount+ alle zehn neuen Episoden direkt zum Streamen bereit. Die Serie bleibt dabei ihrem Kern treu: Ein hochspezialisiertes Team von Geheimdienst‑Profis operiert im Schatten globaler Krisen und muss Entscheidungen treffen, bei denen es längst nicht mehr nur um „Gut gegen Böse“, sondern um die kleinste machbare Katastrophe geht.
Inhaltlich knüpft Staffel zwei direkt an die Ereignisse der Auftaktstaffel an und erzählt einen durchgehenden Fall über alle Folgen hinweg. Eine groß angelegte Operation droht, ein ohnehin fragiles geopolitisches Gleichgewicht zu kippen; die Agent:innen geraten zwischen politische Machtkämpfe, undurchsichtige Verbündete und interne Intrigen innerhalb der Behörde. Während das Team versucht, eine Eskalation im Hintergrund zu verhindern, bröckeln Loyalitäten, alte Wunden reißen auf und persönliche Grenzen werden immer wieder neu ausgelotet. Der Ton bleibt erwachsen und angespannt, mit viel Dialog, moralischen Grauzonen und punktuell sehr präzise gesetzter Action.
In zentralen Rollen sind Michael Fassbender, Jeffrey Wright, Jodie Turner‑Smith, Katherine Waterston und Richard Gere zu sehen, die die ambivalenten Figuren zwischen Dienstpflicht, Eigeninteressen und diplomatischem Druck tragen. Gerade Fans komplexer Agenten‑Serien, die eher auf psychologische Spannung, Intrigen und Atmosphäre setzen als auf Dauer‑Action, bekommen hier Nachschub auf hohem Produktions-Niveau. Wer neu einsteigt, sollte allerdings zuvor die komplette erste Staffel nachholen, da viele Entwicklungen und Beziehungen nahtlos weitergeführt werden und ohne Vorwissen eventuell nur bedingt funktionieren.
„My Family“ - 1. Staffel bei Netflix

Mit „Die Geschichte meiner Familie“ holt sich der Streamingdienst Netflix ab Sonntag, den 21. Juni 2026, eine frische japanische Dramaserie ins Programm, die Coming of Age, Familienchaos und Trauerbewältigung verbindet. In Japan lief sie bereits 2023. Im Mittelpunkt steht die unsichere Schülerin und angehende Autorin Nanami, die zwischen Schulstress, Verlust und einer alles andere als perfekten Familie ihren eigenen Weg sucht - und dabei immer wieder zwischen herzzerreißenden Momenten und schrägem Humor pendelt.
Die Serie folgt Nanami und ihrer bunt zusammengewürfelten Familie durch einen emotionalen Alltag, in dem Streit am Esstisch, erste große Entscheidungen und alte Wunden eng beieinanderliegen. Wenn Pläne scheitern, Träume platzen oder Geheimnisse auffliegen, schreibt Nanami in Gedanken schon an der Geschichte ihres Lebens mit - und lernt, dass es manchmal gerade die peinlichen oder schmerzhaften Szenen sind, die eine Familie zusammenhalten. Tonal setzt „My Family“ stärker auf leise, intime Szenen als auf große Schicksalsschläge und findet seine stärksten Momente, wenn Figuren einander zuhören oder aneinander vorbeireden.
Getragen wird das Ganze von einem Ensemble junger und etablierter japanischer Stars: Unter anderem sind Yuumi Kawai, Maki Sakai, Aoi Yoshida, Momoko Fukuchi, Eita Okuno, Kento Hayashi, Kanji Furutachi, Maho Yamada, Ryo Nishikido und Jun Miho dabei. Sie zeichnen ein Familienbild, das gleichzeitig chaotisch, absurd komisch und sehr nah an der Realität bleibt - inklusive Generationenkonflikten, unausgesprochenen Erwartungen und kleinen Rebellionen im Alltag.
Für wen lohnt sich der Starttermin? „My Family“ richtet sich an alle, die japanische Dramen mit feinem Humor, viel Herz und klarer Figurenzeichnung mögen sowie Lust auf eine eher stille, berührende Familiengeschichte haben, in der es weniger um große Thrillerserien‑Twists als um alltägliche Emotionen geht.
„The Science Club“ - 1. Staffel bei Netflix

Mit „The Science Club“ startet am Sonntag, den 21. Juni 2026, eine japanische Schul-Dramaserie in Deutschland beim Streamingdienst Netflix, die eine besondere Klasse an der East Shinjuku Night High School begleitet. Die Serie lief im japanischen Original bereits 2024 - Staffel eins feierte dort am 8. Oktober 2024 ihre Premiere beim Sender NHK - und findet nun zeitversetzt ihren Weg zum deutschen Publikum.
Im Mittelpunkt steht der neue Naturwissenschaftslehrer Fujitake Kanae, der an einer Abendschule mit ganz unterschiedlichen Problemfällen landet: Der delinquent auftretende Taketo steckt in einer Negativspirale, die Filipina‑Japanerin Angela kämpft mit dem Unterrichtsstoff, Kasumi verbringt ihre Zeit lieber im Krankenraum und auch die erwachsenen Figuren haben Brüche im Lebenslauf inklusive verpasster Chancen im Gepäck.
Anstatt Dienst nach Vorschrift zu machen, wagt Fujitake mit der bunt zusammengewürfelten Truppe ein Experiment im doppelten Sinne: Gemeinsam wollen sie für eine wissenschaftliche Konferenz im Klassenzimmer einen Marskrater nachbilden. Was zunächst wie ein überambitioniertes Schulprojekt klingt, wird schnell zum Motor der Handlung. Die Jugendlichen müssen zusammenarbeiten, Verantwortung übernehmen und sich mit ihren eigenen Grenzen auseinandersetzen - während der Lehrer um seinen Ruf als „gescheiterter Forscher“ ringt. „The Science Club“ erzählt diese Entwicklung über zehn Folgen als Mischung aus Underdog‑Geschichte, Schuldrama und leiser Hommage an die Faszination der Naturwissenschaften.
Getragen wird die Serie von einem Ensemble rund um Masataka Kubota als engagiert‑überforderter Lehrer Fujitake, dazu Toranosuke Kobayashi, Aoi Itô, Maria Theresa Gow, Issey Ogata, Aoi Nakamura, Fumino Kimura und weitere bekannte Gesichter aus dem japanischen Fernsehen. Sie zeichnen ein Milieu, in dem Nachtschichten im Nebenjob, Sprachbarrieren und soziale Ausgrenzung genauso präsent sind wie jugendliche Spinnereien und kleine Triumphe im Labor. Statt großer pathetischer Reden setzt „The Science Club“ auf ruhige, manchmal melancholische Szenen, in denen Gespräche im Klassenraum oder auf dem Heimweg mehr verändern als spektakuläre Wendungen.
„Strategist Kanbe“ - Staffel 1 bei Netflix

Mit „Strategist Kanbe“ startet am Sonntag, den 21. Juni 2026, erstmals Kanbe des Taiga‑Epos in Deutschland beim Streamingdienst Netflix - während die Serie im japanischen Original schon 2014 bei NHK Premiere gefeiert hat. Insgesamt liegen 50 Folgen vor, ob Netflix direkt alle zeigt, muss allerdings erst noch bestätigt werden.
Im Mittelpunkt steht der brillante Militärstratege Kuroda Kanbee, gespielt von Junichi Okada, der an der Seite von Toyotomi Hideyoshi, verkörpert von Takenaka Naoto, maßgeblich an der Einigung des zersplitterten Landes beteiligt ist. Gleich zu Beginn, im Juli 1590 vor der seit Monaten belagerten Burg Odawara, stellt sich Kanbee allein den Wachen entgegen, ruft ihnen zu, ihr Leben nicht wegzuwerfen - und erzwingt damit die kampflose Kapitulation. Von dort erzählt die Serie seinen Weg vom vergleichsweise armen Vasallen aus Harima über die Zeit als Protegé des misstrauischen Daimyo Kodera Masamoto, die arrangierte Ehe mit Teru und den frühen Aufstieg zum Oberhaupt des Kuroda‑Clans bis hin zu seiner Rolle als wichtigster Stratege in Hideyoshis Feldzügen. Intrigen im eigenen Lager, Gefangenschaft, wechselnde Bündnisse und der ständige Konflikt zwischen Loyalität, Glauben und Überleben ziehen sich als roter Faden durch das historische Panorama. „Strategist Kanbe“ setzt dabei auf aufwändige Schlachtenszenen, detailverliebte Rüstungen und Palastkulissen, nimmt sich aber zugleich viel Zeit für die stillen Momente in Familien‑ und Clanstrukturen, in denen über Ehre, Schuld und Zukunft verhandelt wird.
Die Netflix‑Premiere bietet damit die Chance, ein bereits etabliertes Historien‑Highlight geschlossen nachzuholen - ideal für alle, die sich für Japans Sengoku‑Zeit und epische, sich langsam entfaltende Charakterdramen interessieren.
„Tokyo Salad Bowl“ - Staffel 1 bei Netflix“

Die japanische Serie „Tokyo Salad Bowl“ startet am Sonntag, den 21. Juni 2026, als Deutschlandpremiere beim Streamingdienst Netflix - die Serie lief im japanischen Original bereits Anfang 2025 als gemeinsame Produktion von NHK und Netflix an (Erstausstrahlung im Januar 2025).
Das Krimiserie‑Dramaserie spielt im multikulturellen Tokio, wo inzwischen Hunderttausende Menschen mit unterschiedlichsten Sprachen, Küchen und Lebensgeschichten zusammenleben. Im Mittelpunkt steht die grünhaarige Polizistin Kouda Mari, gespielt von Nao, die in der Internationalen Ermittlungsabteilung arbeitet. An ihre Seite gestellt wird der chinesischstämmige Dolmetscher Arikino Ryo (Matsuda Ryuhei), mit dem sie Fälle übernimmt, in denen Tourist:innen, Migrant:innen oder ausländische Communities eine Rolle spielen - vom verschwundenen Gastarbeiter über Schmuggelrouten bis zu Missverständnissen, die schnell zu Vorurteilen und Diskriminierung führen können. Während die beiden sich anfangs reiben, entsteht nach und nach ein eingespieltes Duo, das Ermittlungsarbeit, Sprachwechsel und spontane Restaurant‑Stopps miteinander verbindet: Fast jede Episode führt sie in ein anderes Lokal, in dem sie bei vietnamesischer Pho, philippinischen Gerichten oder zentralasiatischem Streetfood Hinweise zusammenpuzzeln und gleichzeitig etwas über die Menschen dahinter lernen.
„Tokyo Salad Bowl“ ist damit weniger klassischer Whodunit als eine warmherzige, teils bissige Bestandsaufnahme eines Tokio, das sich von der alten „Schmelztiegel“-Metapher hin zu einer bunten „Salatschüssel“ entwickelt - mit vielen knalligen Nebenfiguren im Übersetzerbüro und in der Polizei, einem leichten Food‑Einschlag und einem klaren sozialkritischen Blick auf Vorurteile gegenüber Ausländer:innen.
„Save Me“ - Staffel 1 bei Viaplay

Die griechische Serie „Save Me“ startet am 22. Juni 2026 in Deutschland bei Viaplay. Das achtteilige Format erzählt von der Künstlerin Nikol, die in ihre nordgriechische Heimatstadt zurückkehrt, um am Memorial für ihren verstorbenen Vater teilzunehmen - und dort mit einem neuen Trauma konfrontiert wird: Ihre jüngere Schwester ist spurlos verschwunden. Parallel dazu ermittelt die Polizistin Despina in einem Mordfall, bei dem die Leiche einer jungen Frau mit herausgeschnittenen Augen gefunden wird. Schnell deutet alles darauf hin, dass beide Fälle auf verstörende Weise miteinander verknüpft sind.
„Save Me“ verwebt diese zwei Perspektiven zu einer düsteren Slow‑Burn‑Thrillerserie, in dem sich persönliche Schuld, verdrängte Familiengeheimnisse und die dunkle Geschichte der Kleinstadt immer weiter verdichten. Die Serie setzt stark auf Atmosphäre: nebelige Landstraßen, verlassene Industriegelände und enge Dorfgemeinschaften, in denen jeder jeden kennt - und doch niemand sagt, was wirklich passiert ist. Mit jeder Folge rückt die Frage in den Vordergrund, ob Nikol ihre Schwester noch lebend findet - und welchen Preis sie und Despina zahlen müssen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Die griechische Originalfassung von „Save Me“ lief bereits 2022/2023 im Fernsehen und wurde danach u. a. bei Netflix in Griechenland ausgewertet; der Start bei Viaplay am 22. Juni markiert somit die verspätete Deutschlandpremiere.
„Bis morgen bei der Arbeit!“ - Staffel 1 bei Amazon Prime Video“

Mit „Bis morgen bei der Arbeit!“ startet am 22. Juni 2026 eine neue südkoreanische Office‑Romance weltweit exklusiv bei Prime Video. Die Serie ist als Prime‑Original konzipiert und feiert an diesem Tag ihre globale Premiere - es gibt also keine frühere TV‑Ausstrahlung in Korea oder anderswo.
Im Mittelpunkt steht Cha Ji‑yoon, die seit sieben Jahren in derselben Firma schuftet und von Überstunden, Pendelstress und ernüchternden Dates so ausgebrannt ist, dass sie weder auf Karriere noch auf Liebe große Hoffnungen setzt. Ausgerechnet ihr neuer Vorgesetzter Kang Si‑woo, ein als zynisch und gefürchtet verschriener Chef, bringt unerwartet Bewegung in ihren Alltag: Hinter der harten Fassade zeigt er sich ihr gegenüber zunehmend fürsorglich, und zwischen fehlgeschlagenen Beziehungen, kleinen Arbeitsunfällen und vollgestopften U‑Bahnen werden die beiden nach und nach zu einem unverzichtbaren Halt füreinander. Getragen von den Hauptdarsteller:innen Seo In-guk und Park Ji-hyun verspricht „Bis morgen bei der Arbeit! - Staffel 1 bei Amazon Prime Video“ eine klassische K‑Drama‑Mischung aus humorvollen Pendler‑Momenten, Bürointrigen und langsam wachsender, emotionaler Nähe - ideal für alle, die nach einem leichten, aber gefühlvollen Serienstart in den Sommer suchen.
„House of the Dragon“ - Staffel 3 bei HBO Max und WOW

Die neuen Folgen aus der dritten Staffel von „House of the Dragon“ starten am 22. Juni in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein auf HBO Max, das Staffel-Finale ist für den 10. August terminiert. Insgesamt umfasst die neue Staffel acht Episoden, die im Wochenrhythmus veröffentlicht werden. Jetzt das Angebot von Max entdecken (Affiliate-Link).
Die Fantasyserie basiert auf George R. R. Martins „Fire & Blood“ und spielt rund 200 Jahre vor den Ereignissen von „Game of Thrones“. Im Zentrum steht das Haus Targaryen, dessen innerer Machtkampf sich immer weiter zuspitzt. Der Trailer deutet an, dass aus politischen Ränkespielen nun endgültig ein offener Drachenkrieg wird - mit Schlachten zu Land, zur See und in der Luft, in denen jede Entscheidung den Verlauf des Reiches verändern kann.
Inhaltlich knüpft Staffel drei dort an, wo die bisherigen Folgen aufgehört haben: Zwei rivalisierende Thronansprüche stehen sich unversöhnlich gegenüber, Ratskammern werden zu Kriegsräten und Familienbande zu brüchigen Allianzen. Die Bilder aus dem Trailer versprechen eine noch düsterere, kriegsgeschüttelte Westeros-Variante, in der Verrat, Opfer und Loyalität neu verhandelt werden, während immer mehr Drachen in den Himmel aufsteigen.
Vor der Kamera kehren viele bekannte Gesichter zurück: Matt Smith führt als Daemon Targaryen weiterhin durch die moralischen Grauzonen der Serie, während Emma D'Arcy als Rhaenyra Targaryen und Olivia Cooke als Alicent Hightower die politischen Fronten verkörpern. Steve Toussaint, Rhys Ifans, Fabien Frankel, Ewan Mitchell, Tom Glynn-Carney, Sonoya Mizuno, Harry Collett, Bethany Antonia, Phoebe Campbell, Phia Saban, Jefferson Hall, Matthew Needham und James Norton gehören ebenfalls zum umfangreichen Ensemble. Ergänzt wird der Cast unter anderem durch Tom Bennett, Kieran Bew, Kurt Egyiawan, Freddie Fox, Clinton Liberty, Gayle Rankin, Abubakar Salim, Tom Cullen, Tommy Flanagan, Dan Fogler, Joplin Sibtain und Barry Sloane, die für zusätzliche Figurenkonflikte und frische Dynamiken sorgen.
Hinter der Kamera bleibt das Kreativteam weitgehend stabil. Co-Creator, Showrunner und Executive Producer Ryan Condal verantwortet erneut die Richtung der Serie, während George R.R. Martin als Co-Creator und Executive Producer seine Romanvorlage „Fire and Blood“ weiter für den Bildschirm adaptiert. Zu den weiteren Executive Producers zählen Sara Hess, Melissa Bernstein, Kevin de la Noy, Vince Gerardis, David Hancock und Philippa Goslett. Der Trailer legt nahe, dass in Staffel 3 nicht nur der Krieg größer wird, sondern auch die politische Dimension - mit weitreichenden Konsequenzen für alle großen Häuser Westeros'.
In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein läuft die dritte Staffel von „House of the Dragon“ direkt zum Start auf HBO Max. Allerdings bleibt auch Sky beim Tanz der Drachen dabei und darf beispielsweise via WOW auch die aktuellen und alten Folgen anbieten.
Die wöchentliche Veröffentlichung sorgt erneut dafür, dass jede neue Episode zum Event werden kann - inklusive Fan-Diskussionen, Theorien und Analysen zwischen den Folgen. Gerade in Anbetracht der eskalierenden Drachen-Action dürfte die dritte Staffel einmal mehr zum Pflichtprogramm für alle werden, die schon „Game of Thrones“ Woche für Woche verfolgt haben.
„Ein anderes Selbst“– Staffel 3 bei Netflix

Mit „Ein anderes Selbst“ setzt der Streamingdienst Netflix am 24. Juni 2026 die erfolgreiche türkische Dramaserie fort: An diesem Datum startet weltweit Staffel drei - erneut komplett direkt im Stream. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die drei Freundinnen, die sich in einem Küstenstädtchen an der Ägäis mit den ungelösten Traumata ihrer Familiengeschichte und ihren eigenen Lebenswegen auseinandersetzen. Nach den emotionalen Aufbrüchen der ersten beiden Staffeln verschiebt sich der Fokus nun noch stärker auf die Folgen ihrer Entscheidungen: frühere spirituelle Sitzungen, alte Beziehungen und verdrängte Wahrheiten holen die drei Frauen ein, während neue Konflikte in ihren Familien und Partnerschaften aufbrechen. Trailer zur 3. Staffel von „Ein anderes Selbst“ direkt von Netflix
Die Serie - im Original „Zeytin Ağacı“ - hatte ihre erste Staffel bereits 2022 bei Netflix gestartet; 2024 folgte Staffel 2. Mit Staffel 3 am 24. Juni 2026 schließt die Reihe ihren bisher umfangreichsten Handlungsbogen ab und vertieft die Mischung aus Beziehungsdrama, spiritueller Suche und Familiengeheimnissen vor der atmosphärischen Kulisse des türkischen Küstenorts Ayvalık.
„Coyotl, Hero and Beast“ - Staffel 1 bei HBO Max

Mit „Coyotl, Hero and Beast“ feiert am 24. Juni 2026 die erste Staffel ihre Deutschlandpremiere bei HBO Max - die Serie ist zu diesem Zeitpunkt international bereits etabliert, denn die Originalausstrahlung begann 2025.
Das mexikanische Fantasy‑Krimiserie‑Dramaserie spielt in einer Kleinstadt im Norden Mexikos, in der zwei rivalisierende Drogenkartelle um die Vorherrschaft kämpfen und das Leben der Bewohner:innen mit Gewalt und Angst überziehen. Im Zentrum steht der junge Lupe, der nach einem brutalen Zwischenfall eine zweite Chance bekommt - allerdings zu einem hohen Preis: Er wird zum „Coyotl“, einer mythischen Kreatur zwischen Mensch und Bestie. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, muss er entscheiden, ob er seine neue Identität nutzt, um seine Familie und seine Heimatstadt zu beschützen, oder ob er selbst zum Monster wird, das er bekämpfen wollte.
Die Serie mischt düstere Kartell‑Action mit übernatürlichen Horrorelementen und einer fast märchenhaften Folklore‑Ebene. Während Lupe sich mit seiner Verwandlung, Schuldgefühlen und Rachefantasien herumschlägt, reagieren die Kartelle und die Menschen in seinem Umfeld auf sehr unterschiedliche Weise auf den „Coyotl“: Einige sehen in ihm einen Racheengel, andere eine Bedrohung, die ausgelöscht werden muss. Besonders viel Raum bekommt die Figur Jenni, eine entschlossene junge Frau aus Lupes Umfeld, die immer tiefer in den Kampf zwischen Mensch und Monster hineingezogen wird und zur Schlüsselfigur im Widerstand gegen die Kartelle avanciert.
„Prisoner“ - Staffel 1 bei Das Erste

Am 30. April ging die Serie „Prisoner“ beim britischen Sender Sky 1 UK an den Start. Schon jetzt steht die Deutschlandpremiere dank Koproduktion von ARD Degeto fest. In der ARD Mediathek kann man der Thriller hierzulande unter dem Titel „Prisoner - Auf der Flucht“ seit dem 19. Juni streamen. Am 24. und 26. Juni soll es dann auch zur Free-TV-Premiere kommen. Das Erste zeigt alle sechs Folgen, von denen immerhin die Hälfte durch die deutsche Regisseurin Pia Strietmann („Tage, die bleiben“) inszeniert wurden.
„Prisoner“ folgt einer jungen Gefängnistransport-Beamtin, die mit der Überführung eines mutmaßlichen Serienkillers beauftragt wird, dem nahezu 50 Morde vorgeworfen werden. Doch der Routineeinsatz eskaliert, als ihr Konvoi von einem mächtigen Verbrechersyndikat überfallen wird. Die Beamtin und der Gefangene bleiben als einzige Überlebende zurück - aneinandergekettet und gezwungen, widerwillig zusammenzuarbeiten, um lebend durch Wales zu entkommen. Die Flucht entwickelt sich zu einem intensiven Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden, dem Syndikat und ihren tödlichen Auftragskillern.
Hinter der Serie stehen Matt Charman und Haleema Mizra, die gemeinsam die Verantwortung als Showrunner übernehmen. Charman arbeitet nach seiner Zusammenarbeit an „Hostage“ erneut mit Foz Allan zusammen. Zu den Executive Producern zählen neben Allan auch Otto Bathurst (ebenfalls als Regisseur am Werk) und Adrian Sturges. Produziert wird die Serie von Binocular Productions, in Zusammenarbeit mit ARD Degeto. Auch beim Filmfestival in Cannes war „Prisoner“ dabei.
In den Hauptrollen sind Tahar Rahim („A Prophet“, „The Serpent“), Izuka Hoyle („Persuasion“), Eddie Marsan („Ray Donovan“), Catherine McCormack („Braveheart“), Leonie Benesch („Der Schwarm“), Finn Bennett („True Detective“), Sam Troughton („Chernobyl“), Laurie Davidson („Will“), Ken Nwosu („Killing Eve“), Brian F. O'Byrne („Million Dollar Baby“, „The International“, „No Reservations“) sowie Youssef Kerkour („Home“) zu sehen.
„Wild Cherry“ - Staffel 1 bei Paramount+

Die britische Serie „Wild Cherry“ startet am 4. Juni 2026 als Deutschlandpremiere bei Paramount+, nachdem das provokante Format bereits am 15. November 2025 auf BBC One Premiere gefeiert hat. Die sechsteilige Serie gilt als Großbritanniens Antwort auf „Big Little Lies“ und erzählt von den toxischen Geheimnissen hinter der perfekten Fassade einer wohlhabenden Gemeinde.
Im Zentrum stehen Lorna, gespielt von Carmen Ejogo, eine schwarze Self‑Made‑Geschäftsfrau aus Südlondon, und ihre beste Freundin Juliet, verkörpert von Eve Best, die im Reichtum geboren wurde. Beide leben im exklusiven Richford Lake, ihre Teenager‑Töchter Grace (Imogen Faires) und Allegra (Amelia May) besuchen dieselbe Eliteschule - bis ein schockierender Skandal die Mädchen in den Mittelpunkt eines öffentlichen Aufruhrs stellt und die Mütter zwingt, Partei zu ergreifen.
Je tiefer Lorna und Juliet in die Hintergründe der Affäre eintauchen, desto deutlicher wird, wie weit Privilegien, Macht und der Wunsch, die eigenen Kinder um jeden Preis zu schützen, sie voneinander entfernen. „Wild Cherry“ beleuchtet dabei nicht nur die sprichwörtlichen Leichen im Keller der Villen, sondern auch den massiven sozialen Druck auf die Jugendlichen: geheime Apps, Peer‑Pressure und unausgesprochene Erwartungen sorgen dafür, dass aus vermeintlich „perfekten“ Leben fragile Konstrukte werden. Geschrieben von Nicôle Lecky („Mood“) und inszeniert von Toby MacDonald, setzt die Serie auf starke Frauenfiguren, messerscharfe Dialoge und eine dichte Spannung, die weniger aus klassischen Whodunit‑Fragen als aus der Eskalation moralischer Grauzonen entsteht. In Nebenrollen sind unter anderem Sophie Winkleman, Nathaniel Martello‑White und John Marquez zu sehen, die die Welt von Richford Lake mit weiteren Rissen im glatten Oberflächenbild versehen.
„A Good Girl's Guide to Murder“ - 2. Staffel bei ZDFneo

Die öffentlich-rechtlichen Sender werden schneller, wenn es um das Importieren von englischsprachigen Ko-Produktionen geht. Nach „Vanished (2026)“ und „Prisoner“ jeweils bei ONE und der ARD Mediathek/Das Erste, ist diesmal das ZDF mit der ZDFmediathek positiv hervorzuheben.
Bei der britischen Young-Adult-Krimiserie „A Good Girl's Guide to Murder“ musste man bei der Debütstaffel noch zwei Monate warten. Bei der Fortsetzung, also Season zwei geht es nun bedeutend schneller. Gleich drei Anbieter zeigen sie. Das wären die BBC, Netflix international außerhalb UK und Deutschland und für uns interessant: ZDF.de. Hier ging es schon am 27. Mai los mit dem Stream.
Bei ZDFneo im Free-TV dauert es dann die gewohnte Weile. Hier kann man ab Mittwoch, den 24. Juni 2026, immer mittwochs in Doppelfolgen zuschauen, wie der neue große Fall gelöst wird. Die Serie wurde im Jahr ihres Debüts zu einem der meistgesehenen Titel bei BBC iPlayer unter 16- bis 24‑Jährigen und zur erfolgreichsten BBC‑Three‑Dramaserie seit dem Relaunch des Senders. Inzwischen ist eine eine dritte und letzte Staffel sicher.
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Die britische Mysteryserie basiert auf den erfolgreichen Romanen von Holly Jackson und verbindet klassische Ermittlungsarbeit mit modernem True‑Crime‑Flair. Auch in der zweiten Staffel steht die junge Detektivin Pip im Fokus, die nach dem gelösten Andie‑Bell‑Fall versucht, ihr Leben neu zu ordnen, während neue Gefahren am Horizont auftauchen.
Titelheldin Pip, gespielt von Emma Myers, dürfte vielen Serienfans aus dem Netflix-Megahit „Wednesday“ bekannt sein. Gemeinsam mit Ravi Singh, dargestellt von Zain Iqbal, muss sie die Folgen des ersten Falls bewältigen, während der Prozess gegen Max Hastings näher rückt. Als Connors Bruder Jamie plötzlich verschwindet, beginnt für Pip ein Wettlauf gegen die Zeit. Neu im Cast sind Misia Butler, Eden H. Davies und Jack Rowan. Holly Jackson selbst schrieb diesmal am Drehbuch mit, gemeinsam mit Showrunnerin Poppy Cogan, und adaptierte dafür den zweiten Roman der Reihe, „Bad Blood“. Darum sollte man „A Good Girl's Guide to Murder“ anschauen.
„Avatar: Der Herr der Elemente“ - Staffel 2 bei Netflix

„Avatar: The Last Airbender“, Netflix' Live-Action-Adaption der beliebten gleichnamigen Nickelodeon-Zeichentrickserie von 2005, ging im Februar 2024 an den Start. Mehr als zwei Jahre später folgt nun endlich die zweite Staffel. Am 25. Juni 2026 erwarten die Fans acht neue Episoden vom Fantasy-Abenteuer.
Ein erster Teaser war schon vor Weihnachten veröffentlicht worden und brachte einen ersten Blick auf das Debüt von Toph Beifong (Miya Cech, „The Santa Clauses“), eine der beliebtesten Figuren im Original. Derweil gab es viele spöttische Kommentare darüber, dass sich der junge Hauptdarsteller Gordon Cormier optisch stark verändert habe. Der Aang-Schauspieler ist nun 16 Jahre alt.
Die offizielle Inhaltsangabe zur neuen Staffel von „Avatar: Der Herr der Elemente“ verspricht, weiter nah am Original zu bleiben: „Nach einem bittersüßen Sieg, bei dem sie den nördlichen Wasserstamm vor der einfallenden Feuernation retteten, finden Avatar Aang, Katara und Sokka wieder zusammen und begeben sich auf eine Mission, um den schwer fassbaren Erdkönig davon zu überzeugen, ihnen im Kampf gegen den furchterregenden Feuerlord Ozai beizustehen.“
Der Schurke wird gespielt von Daniel Dae Kim, bekannt aus „Hawaii Five-0“ und „Lost“. Ansonsten kehren auch Kiawentiio als Katara, Ian Ousley als Sokka, Dallas Liu als Prinz Zuko, Paul Sun-Hyung Lee als Onkel Iroh und Ken Leung als Commander/Admiral Zhao zurück. Die kommende zweite Staffel und die finale Staffel drei wurden direkt am Stück gedreht, um weitere Alterungseffekte beim jungen Cast zu umgehen. Vielleicht wird dadurch auch die Wartezeit kürzer.
In den neuen Folgen können sich Fans auf einen Besuch in der berüchtigten Stadt Ba Sing Se freuen - in der es KEINEN Krieg gibt! „Avatar: Der Herr der Elemente“ spielt in einer Welt, in der die vier Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft) im perfekten Gleichgewicht leben, bis die Feuernation die anderen angreift und alles zu zerstören droht. Der junge Avatar muss sich seinem Schicksal stellen und als Herr über alle Elemente wieder für Frieden sorgen. Unterstützung kriegt er von der Wasserbändigerin Katara und ihrem Bruder Sokka.
„Notes from the Last Row“ - Staffel 1 bei Netflix

„Notes from the Last Row“ startet am 26. Juni 2026 weltweit beim Streamingdienst Netflix und ist als sechsteilige südkoreanische Originalserie angelegt. Im Zentrum steht Heo Mun‑oh, ein verbitterter Literaturprofessor und gescheiterter Roman-Autor, der seine Studierenden eher als lästige Pflicht denn als Inspiration sieht - bis ihm im Seminar die Arbeiten eines stillen Jungen auffallen, der immer in der letzten Reihe sitzt. Lee Kang wirkt zunächst unscheinbar, doch seine Texte sind so präzise, beobachtend und verstörend, dass Mun‑oh darin die Chance sieht, endlich wieder Relevanz zu gewinnen. Er bietet Lee Kang private Schreibstunden an, doch je tiefer er in dessen Geschichten eintaucht, desto mehr verschwimmt für ihn die Grenze zwischen Fiktion und Realität. Bald spiegeln die Texte Vorgänge in der echten Welt - und Mun‑oh kann nicht mehr unterscheiden, ob Lee Kang nur brillant erfindet oder etwas viel Dunkleres verbirgt.
Die Serie basiert auf dem spanischen Theaterstück „El chico de la última fila“ und adaptiert dessen Spiel mit Perspektive und Obsession in einen koreanischen Unialltag. Regisseur Kim Kyu‑tae („It's Okay, That's Love“, „Our Blues“) inszeniert die Geschichte als dichten Psycho‑Thriller: Seminar‑räume, leere Flure und nächtliche Schreibsitzungen werden zum Schauplatz eines gefährlichen Machtspiels zwischen Lehrer und Schüler. In den Hauptrollen treten Choi Min‑sik als verbrauchter Professor und Choi Hyun‑wook als rätselhafter Student an, deren ungleiche Beziehung die Serie trägt.
„Agent Kim Reactivated“ - Staffel 1 bei Netflix

„Agent Kim Reactivated“ feiert am 26. Juni 2026 seine weltweite Premiere beim Streamingdienst Netflix und startet gleichzeitig in Südkorea im linearen TV bei SBS. Die zehnteilige Action‑Thriller‑Serie basiert auf dem erfolgreichen Webtoon „Manager Kim“ und erzählt von Kim Do‑hyeon, einem scheinbar unauffälligen Bankangestellten und alleinerziehenden Vater.
Für Kolleg:innen und Nachbarn ist er ein etwas überarbeiteter Salaryman, der sich allein um seine Teenager‑Tochter Min‑ji kümmert - bis diese plötzlich spurlos verschwindet. In dem Moment, in dem er merkt, dass die Behörden zu langsam reagieren und mächtige Gegner dahinterstecken, legt Kim seine alte Identität wieder an: In Wahrheit war er einst ein legendärer nordkoreanischer Agent und Spezialkämpfer mit dem Codenamen „CODE‑66“, dessen Tod als gesichert galt.
Auf der Suche nach Min‑ji entfesselt Kim Fähigkeiten, von denen niemand in seinem Umfeld etwas ahnte, und stößt auf ein Geflecht aus Konzernkorruption, Geheimdienstintrigen und brutalen Untergrundstrukturen. Unterstützung erhält er von zwei weiteren Vätern mit ähnlich dunkler Vergangenheit, mit denen er eine fragile Allianz schmiedet. Gemeinsam nehmen sie es mit einem mächtigen Bauunternehmer, dessen Handlangern und einem skrupellosen nordkoreanischen Agenten auf.
„Agent Kim Reactivated - Staffel eins bei Netflix“ setzt dabei auf harte Nahkampfaction, Revenge‑Noir‑Atmosphäre und einen emotional klaren Kern: einen Vater, der bereit ist, seine eigene mühsam aufgebaute bürgerliche Existenz und sogar seine Identität zu opfern, um seine Tochter zurückzubekommen.
„The Split“ - Staffel 4 bei Arte

Mit „The Split“ kehrt das britische Scheidungsdrama 2026 als zweigeteilte Event‑Fortsetzung zurück: Die nur zwei Teile umfassende Staffel 4, die international unter dem Special‑Titel „The Split: Barcelona“ läuft, ist ab 26. Juni 2026 in der Online‑Mediathek von arte verfügbar.
Diesmal reist Hannah zusammen mit der Familie Defoe nach Barcelona zur Hochzeit ihrer ältesten Tochter - ein vermeintlich fröhlicher Anlass, der alte Bruchstellen in der Patchwork‑Familie freilegt. Im ersten Teil trifft Hannah dort unerwartet auf einen früheren Liebhaber, dessen Auftauchen längst verdrängte Gefühle und Entscheidungen wieder hochspült. Zwischen Junggesellinnenfeier, Probenessen und letzten Vorbereitungen auf den großen Tag muss sie sich fragen, was aus den Lebensentwürfen geworden ist, für die sie in London so hart gekämpft hat - und ob sie ihrer Tochter wirklich den richtigen Rat für deren eigene Ehe geben kann.
Der zweite Teil setzt die Geschehnisse rund um die Hochzeitsfeier selbst fort, in der offene und unausgesprochene Konflikte zugleich eskalieren: Hannah wird gezwungen, Klarheit gegenüber sich selbst, ihrem Ex‑Partner und ihrer Familie zu schaffen, während die Defoes ein weiteres Mal erleben, wie dünn der Grat zwischen professioneller Distanz und privaten Verwicklungen ist.
„The Split - Staffel vier bei arte“ versteht sich damit als emotionaler Epilog zur ursprünglichen Serie, der die bekannten Themen Liebe, Loyalität, Scheidung und Neuanfang auf einen neuen Schauplatz verlagert und die Familiengeschichte in einem kompakten, zweiteiligen Bogen abrundet.
„Die Doomies“ - Staffel 1 bei Disney+

„Die Doomies“ (Originaltitel: „The Doomies“) startet am 26. Juni 2026 bei Disney+ und bringt animierten Horror als Comedy‑Abenteuer ins Programm - diesmal klar auf ein Teen‑Publikum zugeschnitten.
Die Serie folgt den besten Freunden Bobby und Romy, die in ihrem beschaulichen Küstenstädtchen versehentlich ein Portal zur Unterwelt öffnen. Was als neugieriger Ausflug in ein paar gruselige Legenden beginnt, verwandelt ihre ruhige Heimat prompt in einen Hotspot für Monster, Dämonen und allerlei apokalyptische Gestalten. Plötzlich wimmelt es in den Straßen von Kreaturen des Unheils, und Bobby und Romy müssen nicht nur die ganz realen Monster bekämpfen, sondern auch ihre eigenen Ängste, Schuldgefühle und die Frage, wie man bitteschön wieder alles „ungeöffnet“ bekommt.
Produziert von Xilam Animation für Disney Television Animation setzt „Die Doomies - Staffel 1 bei Disney+“ auf einen Mix aus schrägem Slapstick, echten Schreckmomenten und sehr atmosphärischen, leicht gothigen Bildern. Jede Folge schickt die beiden in neue, oft herrlich überzogene Horror‑Szenarien - von verfluchten Attraktionen über Seeungeheuer im Hafen bis zu Dämonen, die es auf den Schulabschluss abgesehen haben. Gleichzeitig erzählt die Serie eine Coming‑of‑Age‑Geschichte über Freundschaft, Mut und Verantwortung: Je länger das Portal offensteht, desto klarer wird, dass nur Bobby und Romy die Stadt wirklich retten können - wenn sie lernen, zu ihren Fehlern zu stehen und sich ihren inneren „Doomies“ zu stellen. Ideal für alle, die bei animierten Serien gern zwischen Lachen und leichtem Gruseln pendeln.
„The Bear“ - Staffel 5 bei Disney+ und Hulu

Die neuen Folgen aus der fünften und letzten Staffel von „The Bear“ starten am Donnerstag, den 25. Juni 2026, beim Streamingdienst Hulu - alle acht Episoden auf einmal - und werden erstmals auch linear bei FX ausgestrahlt. In Deutschland gibt es die Serie parallel mit wenigen Stunden Verzögerung bei Disney+ zu sehen. Für Carmy und sein Küchenteam sieht es darin düsterer aus denn je.
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Die Uhr tickt, und das Geld hinter dem Restaurant ist so gut wie aufgebraucht. „Ich werde nicht aufgeben. Wir machen weiter“, schwört Richie - doch Onkel Jimmy holt ihn mit einem eiskalten Satz auf den Boden der Tatsachen zurück: Er will das Gebäude verkaufen. (Immerhin: Gut zu sehen, dass Richie den Autounfall am Ende der Episode „Gary“ überstanden hat.)
Als wäre die drohende Zwangsversteigerung nicht genug, sorgt ein heftiger Sturm dafür, dass das Restaurant überflutet wird. Das Team versucht verzweifelt, das Wasser aus dem Gastraum zu fegen und hofft auf ein Wunder.
„Wir sind unterlegen, zahlenmäßig wie finanziell“, gibt Richie zu. „Aber wir haben einander - und nichts mehr zu verlieren.“ Also wirft die Crew noch einmal alles in die Waagschale, serviert Fine Dining vielleicht zum letzten Mal - mit Sydney am Pass. Es wirkt jedoch so, als arbeite Carmy ebenfalls wieder in der Küche, möglicherweise als Stationskoch unter Sydneys Führung. „Wir halten einander jede Nacht den Rücken frei“, sagt sie. Im Trailer zu sehen sind außerdem die zurückkehrenden Gaststars Sarah Ramos (als Jess), Will Poulter (als Luca) und Jamie Lee Curtis (als Carmys Mutter Donna).
Staffel fünf von „The Bear“ setzt direkt nach dem Finale der vergangenen Season an: Sydney, Richie und Natalie haben erfahren, dass Carmy „die Gastronomie verlassen und ihnen das Restaurant überlassen hat“, wie es in der offiziellen Synopsis heißt. Ohne Geld, mit der drohenden Zwangsversteigerung im Nacken und einem sintflutartigen Sturm vor der Tür müssen die neuen Partner und der Rest des Teams zusammenhalten, um einen letzten Service zu stemmen - in der Hoffnung, sich endlich den ersehnten Michelin-Stern zu erkochen. Am Ende lernen sie, dass Perfektion in einem Restaurant vielleicht weniger auf dem Teller liegt, sondern vor allem bei den Menschen, die dort arbeiten.
Im Mai bestätigte FX, dass die fünfte Staffel von „The Bear“ zugleich die letzte sein wird. (Co-Star Jamie Lee Curtis hatte die Nachricht bereits im Februar in einem Instagram-Post vorweggenommen.) Die Serie dreht sich um Chefkoch Carmy, gespielt von Jeremy Allen White, mit Ayo Edebiri als Sydney, Ebon Moss-Bachrach als Richie und Abby Elliott als Natalie. „The Bear“ hat in seinen ersten drei Staffeln bereits mehr als ein Dutzend Emmys gewonnen, darunter 2023 den Preis für die beste Comedyserie sowie Schauspiel-Auszeichnungen für White, Edebiri und Moss-Bachrach.
„Death in Paradise“ - Staffel 14 bei ZDFneo

Der öffentlich-rechtliche Spartensender ZDFneo hat die deutsche Free-TV-Premiere des ersten Weihnachtsspecials von „Death in Paradise“ mit dem neuen Chefermittler DI Mervin Wilson (Don Gilet) verkündet. Ausgerechnet im Hochsommer soll die Feiertags-Doppelfolge der britischen Insel-Krimiserie gezeigt werden, nämlich am Freitag, den 26. Juni 2026, um 20:15 Uhr. Der Titel lautet: „Weihnachtsmänner in Gefahr“. Danach folgt außerdem die Staffel 14. Die Deutschlandpremiere der Season fand bereits im September 2025 bei Disney+ statt. Anfang Mai wurde die Serie von der BBC um zwei weitere Staffeln verlängert, also die Zukunt abgesichert. Jetzt das Angebot von Disney+ entdecken (Affiliate-Link).
Ein Tourist im Weihnachtsmann-Kostüm wird in seinem Hotel erschossen, als einziger Zeuge beobachtet ein Kind den Mord durch sein Hotelfenster. Zur scheinbar exakt gleichen Zeit stirbt ein weiterer als Weihnachtsmann verkleideter Mann durch dieselbe Waffe an einem völlig anderen Ort. Ein dritter überlebt nur knapp einen Anschlag. Commissioner Selwyn Patterson (Don Warrington) steht vor einem rätselhaften Fall und braucht dringend Verstärkung.
Die kommt in Form von DI Mervin Wilson, der eigentlich bereits am Flughafen sitzt und auf seinen Heimflug nach England wartet. Sein Vorgesetzter beordert ihn zurück und übergibt ihm den Fall. Wilson ermittelt pflichtbewusst, macht dabei aber keinen Hehl aus seinem Unmut. Seine direkte, bisweilen unhöfliche Art stößt dem Team von Beginn an sauer auf. Hier unsere ausführliche Kritik zum Todesfall der Weihnachtsmänner.
Neben Shantol Jackson als DS Naomi Thomas, Ginny Holder als Officer Darlene Curtis und Élizabeth Bourgine als Bürgermeisterin Catherine Bordey ist auch Officer Dwayne Myers (Danny John-Jules) wieder dabei. Er übernimmt den Personenschutz für den überlebenden dritten Weihnachtsmann, obwohl er die Zeit eigentlich mit seinem Vater Nelson (Ram John Holder) verbringen möchte. Für den beliebten Charakter ist es zugleich der letzte Auftritt in der Serie.
„Death in Paradise“ wurde von Robert Thorogood entwickelt und läuft seit 2011 bei BBC One. Die Serie hat sich über die Jahre zu einem der erfolgreichsten britischen Krimiformate entwickelt. Allein das Weihnachtsspecial verfolgten in Großbritannien mehr als sieben Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Mit DI Mervin Wilson ist nun ein neuer Chefermittler etabliert, der der Reihe eine frische Richtung gibt.
„Sullivan's Crossing“ - Staffel 4 bei Netflix

Drei Staffeln der kanadischen Serie „Sullivan's Crossing“ können deutsche Zuschauer seit geraumer Zeit schon beim StreamingdienstMagentaTV abrufen. Die Fanbase hat sich vor allem vergrößert, seit die bisherigen Folgen zusätzlich über den Streamingdienst Netflix verfügbar sind. Gute Nachrichten für schnelle Binge-Watcher: Die vierte Staffel feiert am 30. Juni 2026 ihre Deutschlandpremiere bei Netflix. Und damit nicht genug: In Kanada wurde bereits die fünfte Staffel offiziell bestellt, weiterer Nachschub ist also gesichert. Jetzt das Angebot von MagentaTV entdecken (Affiliate-Link).
Die wichtigste Neuigkeit vorweg: Der Sully-Darsteller Scott Patterson fehlt in den neuen Folgen, weil er die Serie wegen „kreativer Differenzen“ verlassen hat. Ansonsten nimmt Maggie Sullivans Leben am Crossing endlich Gestalt an, nachdem sie sich für eine neue berufliche Richtung und zu einem erneuten Bekenntnis zu Cal entschieden hat. Das gilt jedoch nur, bis Maggies Exmann Liam mit einer schockierenden Enthüllung auftaucht, die Maggies Leben erneut völlig auf den Kopf stellt - und Cal dazu bringt, sich zu fragen, ob Maggie jemals wirklich in der Lage sein wird, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen...
Basierend auf der Bestseller-Buchreihe von „Virgin River“- Autorin Robyn Carr spielen in „Sullivan's Crossing“ Morgan Kohan („When Hope Calls“) als Maggie, Chad Michael Murray („One Tree Hill“) als Cal, Tom Jackson („Outlander“) als Frank und Andrea Menard („Hard Rock Medical“) als Edna mit.
Das Finale der dritten Staffel endete damit, dass erneut ein attraktiver Fremder in der Stadt auftauchte. Doch dieses Mal war es kein gewöhnlicher... Der Mann, gespielt von Marcus Rosner, stellte sich als Liam - Maggies Ehemann - vor. Zuvor hatte Maggie Liam als „Sommeraffäre“ bezeichnet und damit ganz offensichtlich die Tiefe ihrer legalen, ehelichen Beziehung heruntergespielt...
Und Liams Rückkehr hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Maggie blüht nämlich gerade nicht nur beruflich endlich wieder auf, nachdem sie erfolgreich Ednas Hirntumor operiert hat, sondern sie ist auch zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder auf einem guten Weg mit Cal. Wenn es jemanden in dieser Serie gibt, der nun wirklich nicht noch ein weiteres Chaos in seinem Leben gebrauchen könnte, dann ist das also Maggie.
„Tyler Perry's Divorced Sistas“ - Staffel 1 bei Paramount+

„Tyler Perry's Divorced Sistas“ ist ab 30. Juni 2026 in Deutschland bei Paramount+ verfügbar. Die Dramaserie aus dem BET+‑Kosmos folgt fünf Freundinnen - Rasheda, Geneva, Naomi, Tiffany und Bridgette –, die in unterschiedlichen Phasen von Ehe, Scheidung, Dating und Neuanfang stecken und dabei immer wieder feststellen müssen, dass der schwierigste Kampf oft nicht mit den Expartnern, sondern innerhalb des eigenen Freundeskreises ausgetragen wird. Zwischen Verdachtsmomenten, Seitensprung‑Beichten, Kirchenbanquet‑Skandalen und finanziellen Altlasten versuchen die Frauen, einander zu stützen - und stoßen doch an Grenzen, wenn Loyalität, Ehrlichkeit und eigene Verletzungen aufeinanderprallen.
„Tyler Perry's Divorced Sistas - Staffel 1 bei Paramount+“ setzt auf den typischen Tyler‑Perry‑Mix aus viel Dialog, großen Gefühlen und eskalierenden Wendungen rund um Liebe, Vertrauen und Selbstbestimmung erwachsener Schwarzer Frauen, die ihre zweite Chance im Leben nicht kampflos aus der Hand geben wollen.