Ab August endlich im Free-TV: So seht ihr die blutige DC-Serie mit John Cena jetzt völlig kostenlos
Ab August endlich im Free-TV: So seht ihr die blutige DC-Serie mit John Cena jetzt völlig kostenlos
Schon lange bevor der hiesige Start von HBO Max absehbar war, hatte die RTL-Gruppe sich die Deutschlandrechte an „Peacemaker“ gesichert, dem blutig-derben Spin-off zum DC-Film „The Suicide Squad“. Nach der Auswertung bei RTL+ im Stream schafft es die DC-Serie mit Antiheld John Cena nun auch ins Free-TV: Am Dienstag, 11. August, und Mittwoch, 12. August, feiert „Peacemaker“ seine Premiere bei NITRO - jeweils vier Folgen ab 22.35 Uhr im Block.
Die acht Episoden der ersten Staffel laufen damit an nur zwei Abenden durch. Beide bislang produzierten Staffeln von „Peacemaker“ bleiben parallel weiterhin im Stream bei RTL+ verfügbar und werden inzwischen auch im Angebot von HBO Max geführt. Dort kann man alle DCEU-Filme streamen. Die Serie stammt von James Gunn, der zuvor mit „Guardians of the Galaxy“ das Marvel-Kino aufmischte und sich mit „Peacemaker“ endgültig für den Chefposten bei DC Films empfahl.
Darum geht es in „Peacemaker“
Inhaltlich knüpft „Peacemaker“ lose an „The Suicide Squad“ an: In dem Film zwang Amanda Waller, gespielt von Viola Davis, eine Reihe von Superschurken per mörderischer Erpressung zu Himmelfahrtskommandos im Auftrag der US-Regierung. Einer von ihnen ist Chris Smith alias Peacemaker, verkörpert von John Cena. Der von seinem fanatisch-rassistischen Vater Auggie (Robert Patrick, „Scorpion“, „Terminator 2“) radikalisierte Söldner zieht mit Hightech-Kampfanzug und seinem treuen Weißkopfseeadler Eagly in den Krieg „für den Frieden“ - und ist dabei bereit, buchstäblich über Leichen zu gehen.
Da Wallers ursprüngliches Taskforce-X-Programm nach den Ereignissen von „The Suicide Squad“ offiziell verboten wurde, stellt sie im Geheimen ein neues Spezialteam auf: „Project Butterfly“. Dieses soll im Untergrund einer mysteriösen Verschwörung nachspüren, bei der es um weit mehr geht als nur ein paar politische Schmutzgeschäfte. Angeführt wird das Kommando von Clemson Murn, gespielt von Chukwudi Iwuji, der im Gegensatz zu Peacemaker genau weiß, worauf er sich einlässt. Iwuji war auch als High Evolutionary der Schurke im dritten Teil von „Guardians of the Galaxy“.
Als toughe Einsatzagentin und rechte Hand von Murn stößt Emilia Harcourt (Jennifer Holland) zum Team, das sich zudem mit dem selbsternannten Antihelden Vigilante (Freddie Stroma, „UnREAL“) herumschlagen muss - ein mordlustiger Fanboy, der Peacemaker nicht von der Seite weicht. Ergänzt wird die Truppe durch Leota Adebayo (Danielle Brooks, bekannt aus „Orange Is the New Black“) und John Economos (Steve Agee), einen ehemaligen Gefängniswärter, die in den stetig eskalierenden Situationen häufig überfordert sind.
Auf der Gegenseite sorgen weitere Figuren für Druck: Annie Chang und Lochlyn Munro spielen die Ermittler Sophie Song und Larry Fitzgibbon, die der Spur der Leichen folgen, während Elizabeth Ludlow als Leotas Ehefrau Keeya Adebayo versucht, privat etwas Normalität zu bewahren. Christopher Heyerdahl tritt als undurchsichtiger Caspar Locke auf, der für Murn die besonders dreckigen Jobs übernimmt und die moralischen Grauzonen der Serie weiter auslotet.
Tonal bewegt sich „Peacemaker“ zwischen brutaler Superhelden-Action, bitterböser Satire und überraschend emotionalen Momenten. James Gunn nutzt die Serie, um Themen wie Radikalisierung, toxische Männlichkeitsbilder und blinden Patriotismus zu sezieren - immer wieder gebrochen durch exzessive Gewaltspitzen, derbe Sprüche und ikonische Musikeinlagen. Gerade Fans von „The Boys“, „Watchmen“ oder natürlich „The Suicide Squad“ finden hier eine überdrehte, aber erstaunlich konsequente DC-Variante.
Die erste Staffel ist weitgehend in sich abgeschlossen, lässt aber genug offene Fäden für mehr. Eine zweite Staffel wurde bereits realisiert und greift Geschehnisse aus dem Film „Superman“ auf, in dem Peacemaker einen kurzen Gastauftritt hat. Aktuell sind laut Gunn keine weiteren Staffeln von „Peacemaker“ konkret geplant, die Figuren aus der Serie sollen aber im künftigen DC-Universum immer wieder auftauchen - sei es in Filmen oder anderen Serienprojekten. Ein Cliffhanger wartet in der zweiten Season auf die Fans. Ob diese auch ins Free-TV kommt, ist noch nicht sicher. Hier mehr über die sehenswerte 2. Staffel von „Peacemaker“
Im DCU von James Gunn steht nach „Supergirl“ bald die Serie „Lanterns“ an, danach der Horrorfilm „Clayface“ und schließlich „Superman: Man of Tomorrow“, die schon konkret in Produktion oder abgedreht sind. „The Batman“ mit Robert Pattinson von Regisseur Matt Reeves (außerhalb des DCU) wurde derweil auf 2027 verschoben.