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„Disney+“ treibt britische Disney-Bilanz auf 5,1 Milliarden Euro

„Disney+“ treibt britische Disney-Bilanz auf 5,1 Milliarden Euro

Logo von Disney+
Logo von Disney+ © Disney

„Disney+“ und Kinohits wie „Vaiana 2“ treiben den Umsatz der britischen Disney-Tochter auf 5,1 Milliarden Euro.

Die britische Tochter von Walt Disney hat ihr Geschäftsjahr 2025 mit kräftigem Wachstum abgeschlossen. Die The Walt Disney Company Limited steigerte ihren Umsatz auf mehr als 4,4 Milliarden Pfund, umgerechnet rund 5,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher fiel der Sprung beim Gewinn aus.

Gewinn springt um fast 40 Prozent

Der Nachsteuergewinn kletterte von 589 auf 811 Millionen Pfund, umgerechnet rund 681 auf 938 Millionen Euro. Das ist ein Anstieg um 37,7 Prozent innerhalb eines einzigen Geschäftsjahres. Die Zahlen stammen aus dem geprüften Jahresabschluss, den der Konzern vergangene Woche beim britischen Handelsregister Companies House einreichte. Der Berichtszeitraum reicht vom 29. September 2024 bis zum 27. September 2025. Erstaunlich ist, dass die Briten dieses Ergebnis trotz weitgehend fehlender Bühnenerlöse erzielten. Das Musical „Frozen“ lief im Londoner West End schon im September 2024 aus.

Streaming und Kino als Wachstumstreiber

Den Großteil des Wachstums führt das Unternehmen auf das starke Abschneiden von Disney+ zurück. Sowohl die Zahl der Abonnenten als auch die Preise legten im Berichtszeitraum zu. Damit zeigt sich, wie wichtig das SVoD-Geschäft für die Bilanz geworden ist. Zusätzlich sorgten die Kinokassen für Schub. Der Animationshit „„Vaiana 2““ und die Realverfilmung „„Lilo & Stitch““ spielten weltweit kräftig ein. Beide Filme zählten zu den erfolgreichsten Disney-Starts der vergangenen Monate.

Rekordgewinne durch Streaming und Kino-Hits
Rekordgewinne durch Streaming und Kino-Hits - © Erstellt mit Notebook LM

Wie sich der Umsatz zusammensetzt

Disney schlüsselt die 4,4 Milliarden Pfund in drei Bereiche auf. Der Bereich Entertainment umfasst Disney+, den Filmverleih, Bühnenstücke und die Verwertung von Markenrechten. Unter „Experiences“ fasst der Konzern Lizenzeinnahmen aus Merchandise und Verlagsgeschäft sowie Urlaubspakete zusammen. Die dritte Säule bilden Betriebsgebühren von verbundenen Konzerngesellschaften. Auffällig ist die regionale Konzentration. Ganze 95,6 Prozent der Erlöse stammen aus Europa inklusive Großbritannien und Irland.

Mehr Personal, geringere Lohnkosten

Trotz des Wachstums hielt Disney die Betriebskosten stabil. Die Personalkosten sanken sogar leicht, obwohl der Konzern mehr Menschen beschäftigte. Im Schnitt arbeiteten 1.981 Mitarbeiter pro Monat für die britische Tochter. Der größte Teil von ihnen, rund 1.160 Personen, entfällt auf den Bereich Entertainment. Die gesamten Gehaltskosten gingen dennoch von 266,2 auf 260,8 Millionen Pfund zurück. Disney verdient in Großbritannien also mehr und gibt zugleich weniger für Löhne aus.

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Was die Bilanz über Disneys Kurs verrät

Die britische Bilanz ist nur ein Ausschnitt des weltweiten Disney-Geschäfts. Sie zeigt, dass sich die jahrelangen Investitionen in Disney+ auszahlen, sobald höhere Preise auf eine wachsende Nutzerbasis treffen. Der Kinoerfolg zeigt aber auch, wie stark der Konzern weiter von zugkräftigen Marken abhängt. Ob Disney das Tempo hält, entscheidet sich am kommenden Programm und an der Bereitschaft der Abonnenten für Streamer noch mehr Geld auszugeben. Für die Streamingdienste heißt das, dass sich Kino und Streaming nicht ausschließen, sondern gegenseitig stützen.

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Mariano Glas

Der Artikel „Disney+“ treibt britische Disney-Bilanz auf 5,1 Milliarden Euro wurde von Mariano Glas am Uhr erstmalig veröffentlicht. Mariano Glas hat bereits 8.323 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Mariano Glas

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