Manhattan 2x10

Manhattan 2x10

Das Historiendrama Manhattan präsentiert sich auch in seiner zweiten Staffel in sehr starker Form und bietet dem Zuschauer neben sehenswerten Charakteren und starken schauspielerischen Leistungen einen etwas anderen Blick auf historische Ereignisse der Menschheitsgeschichte.

Ashley Zukerman als Charlie Isaacs in der zweiten Staffel von „Manhattan“ / (c) WGN America
Ashley Zukerman als Charlie Isaacs in der zweiten Staffel von „Manhattan“ / (c) WGN America

Es ist ein gewaltiger und zugleich unheimlicher Schlusspunkt einer aufregenden Staffel: Während der Abspann läuft, hören wir nur das gespenstische Tosen und Rauschen, die die Explosion des Gadgets im Rahmen des Trinity-Tests nach sich zieht. Die zweite Staffel von Manhattan endet wahrlich mit einem Paukenschlag, mit einem großen Knall, um ganz genau zu sein und um die Analogie perfekt zu machen.

Nach einer grundsoliden und bisweilen sehr dramatischen sowie unterhaltsamen ersten Staffel der Historienserie des Senders WGN America wirkt es fast so, als hätte das Kreativteam um Serienschöpfer Sam Shaw in der zweiten Staffel nicht nur so einige Charakterkonstellationen und Beziehungen zwischen den auftretenden Figuren durcheinandergewirbelt. Überhaupt legt man gefühlt eine ganze Schippe oben drauf, was „Manhattan“ zu einer der vielen sehenswerten Dramaserien macht, die manch einer wahrscheinlich noch nicht einmal im Entferntesten auf dem Radar hat.

Die Dramaserie, hervorragend besetzt und souverän in Szene gesetzt, mag vielleicht nicht zu den großen Namen des Serienjahres gehören. Die öffentliche Wahrnehmung ist eher gering, gleiches gilt für die Einschaltquoten, in der ersten wie in der zweiten Staffel. Für WGN America, ein Sender, der jetzt nicht unbedingt für fiktionale Serien beziehungsweise Eigenproduktionen bekannt ist (auch wenn die Entwicklung des Senders immer mehr in diese Richtung geht), stellt „Manhattan“ aber ein Stück weit ein Prestigeprojekt dar, das sich nach Aussagen von Macher Sam Shaw gar Hoffnungen auf eine dritte Staffel machen darf.

Ob Shaws - der sich seine Serie immer als „Theaterstück in drei Akten“ vorgestellt hat, das mit dem Ende der zweiten Staffel gerade erst einmal den ersten Akt beendet hat - Traum von einer Fortführung des Dramas in Erfüllung gehen wird, steht kurz nach dem Finale der zweiten Staffel immer noch in den Sternen. Aber wenn ich mir die hohe Qualität anschaue, die das Format in der noch aktuellen Season aufweisen kann, dann zähle auch mich gerne zu den Personen, die sich noch nicht von „Manhattan“ verabschieden wollen.

A simple machine

Besonders erstaunlich fand ich in dieser Staffel, mit was für einem unglaublichen Tempo man bisweilen die Geschichte vorangetrieben hat. Die flotte, aufregende Art der Erzählung rentiert sich allen voran im Staffelfinale, das dem Zuschauer nur selten Pausen zum Verschnaufen gibt und einen in die wortwörtlich elektrisierende Atmospähre, die auf dem Testgelände des Manhattan-Projekts fast schon greifbar ist, hineinzieht. Zugegeben, nicht immer konnte dieses Tempo, dieser Schwung aufrechterhalten werden, gelegentlich nahm man sich über die verschiedensten Nebenkriegsschauplätze kleinere Augenblicke der Ruhe. Hier schwächelte die zweite Staffel von Manhattan eventuell gar am meisten, wenn es eben um einen leicht irrelevanten Nebenhandlungsstrang ging.

Rachel Brosnahan in %26bdquo;Manhattan%26ldquo; © WGN America
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Controlling the variables

Die wunderbare Rachel Brosnahan hatte in ihrer Rolle von Charlie Isaacs Ehefrau Abby wohl die mitunter schwerste Bürde zu tragen: Die Geschichten um ihren Charakter waren zwar nicht wahnsinnig uninteressant und standen oft in direkter Verbindung mit der Haupthandlung. Eine gewisse Distanz zu all den anderen Dingen, die passierten, herrschte trotzdem vor, so dass sich Abbys Nebengeschichten stets sehr abseits von allen anderen Figuren abspielten. Ganz ähnlich sah es um Olivia Williams als Liza Winter aus, die man zwar im Rahmen ihrer neuen Forschungen ob möglicher gesundheitlicher Konsequenzen nuklearer Testversuche ebenfalls geschickt in den zentralen Handlungsstrang um die Entwicklung einer funktionstüchtigen Atombombe integrierte. Doch leider verkam sie dann ähnlich wie Abby doch etwas zu oft zu einem Beiwerk, die schauspielerischen Leistungen der beiden Damen (gerade zum Ende der Staffel) in allen Ehren.

Dieser leichten Kritik muss sich „Manhattan“ mit Blick auf eine mögliche dritte Staffel stellen, im Großen und Ganzen ist dies aber nur ein kleiner Kritikpunkt in einer Staffel, die viele Dinge sehr richtig gemacht hat. Nachdem uns das Ende der ersten Staffel im Unklaren ließ, wie es mit Frank Winter weitergehen würde, war die Spannung ob der neuen Episoden groß. John Benjamin Hickey war ohne Zweifel die treibende Kraft der Serie, könnte man also zu Beginn der zweiten Staffel einfach so auf ihn und die Energie, die er in seiner Rolle mit sich bringt, verzichten? Man kann. Und Sam Shaw und sein Autorenteam haben eindrucksvoll bewiesen, wie.

Changing the plan

Frank Winter spielt zum Auftakt der zweiten Staffel von Manhattan nur eine geringe Rolle, auch wenn sein Name nach wie vor oft genug auf dem Gelände des Manhattan-Projekts die Runde macht. Die „junge Garde“ um Charlie Isaacs, Helen Prins, Jim Meeks, Paul Crosley und Louis „Fritz“ Fedowitz findet sich plötzlich in der allerersten Reihe wieder und tritt aus dem Schatten des davor so allgegenwärtigen Frank Winters. Das Wunderbare an dieser Veränderung ist, dass sie hervorragend aufgeht und die Figuren, die sonst immer im Schatten von Frank standen, von Episode zu Episode immer mehr Profil erhalten, in hochinteressante Konflikte verwickelt werden und allesamt spannende Entwicklungen durchleben, so dass der „Verlust“ Frank Winters leicht zu verkraften ist.

Die erste Staffel von „Manhattan“ als eine One-Man-Show zu beschreiben, geht vielleicht ein Stück zu weit, doch es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass John Benjamin Hickey und sein Charakter Frank Winter deutlich aus der Masse herausstachen. In Staffel zwei macht das Historiendrama nun eine kleine Wandlung zu einem facettenreichen Charakterdrama, in dem vielleicht noch nicht jede Einzelgeschichte perfekt abläuft, aber eine Vielzahl an verschiedenen Figuren aus dem Vorjahr einen großen Schritt nach vorne macht, so dass man die Serie nicht nur mehr auf ein oder zwei Gesichter reduziert. Hier und in den mitunter sehr dramatischen Geschichten, die diese „neuen“ Charaktere mit sich bringen und in denen sie sich wiederfinden, weil sie eben innerhalb von zehn Episoden eine Entwicklung durchlaufen, liegen womöglich die großen Stärken der zweiten Staffel von „Manhattan“.

Not scared

Der junge Charlie Isaacs (Ashley Zukerman) wird zum Beispiel vor die große Herausforderung gestellt, das Projekt der Entwicklung einer Atombombe zu leiten und als Nachfolger Frank Winters dessen gewaltige Fußstapfen zu füllen. Dabei entfernt sich der Ehemann und Familienvater immer weiter von seinen Liebsten, zum Ende der Staffel ist er schon fast besessen davon, den abschließenden Test des Gadgets erfolgreich durchzuführen. Dass er auf dem Weg dahin so viel aufgegeben hat, das ihm wichtig und heilig war, erkennt er erst, wenn es zu spät. Auch die moralische Zwickmühle, in der er sich befindet, fordert ihren Preis: Was überwiegt - der Reiz, als Wissenschaftler verantwortlich für eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheit zu zeichnen, oder aber das Gewissen, das einem sagt, was für eine furchtbare Tötungsmaschine man mit dieser Atombombe erschafft?

Die Charaktere finden sich in der zweiten Staffel von „Manhattan“ immer wieder in derartigen Konflikten mit sich selbst wieder und versuchen irgendwie, eine Lösung für diese zu finden. Am auffälligsten ist dabei wohl die Auseinandersetzung zwischen Frank und Charlie, in der ersterer um jeden Preis verhindern will, dass die USA eine alles vernichtende, nukleare Waffe auf die Menschheit loslassen. Charlie sieht ebenfalls dieses Risiko, weiß aber auch, dass dieses Projekt seine große Chance ist. In der neunten Episode kommt es zu einem wunderbaren, wenn auch grotesken Monolog Charlies, der Frank zuvor noch versprochen hatte, sich im Kreise der militärischen Entscheidungsträger gegen den Abwurf der Atombombe auszusprechen.

Christopher Denham (l.) und Michael Chernus in %26bdquo;Manhattan%26ldquo; © WGN America
Christopher Denham (l.) und Michael Chernus in %26bdquo;Manhattan%26ldquo; © WGN America

A whole new era

Charlie ist jedoch dafür, um der Welt einmal zu zeigen, was für Monster sie alle sind und der Menschheit mit dem ersten und hoffentlich letzten Einsatz einer Atombombe deutlich zu machen, dass man nie wieder auf eine solche Waffe zurückgreifen sollte. Die USA werden so oder so einen atomaren Erstschlag forcieren, egal, was irgendein Wissenschaftler sagt. Während Frank das Projekt von vornherein sabotieren will, hofft Charlie auf die Läuterung der Menschen, die den roten Knopf betätigen, welche nach einer einmaligen Benutzung der Atombombe erkennen, was sie für eine Hölle auf Erden entfesselt haben.

Mit unserem heutigen Wissen vom Kalten Krieg, ein Thema, das immer wieder sehr subtil in der Staffel angeschnitten wird, bekommen diese verschiedenen Gedankenspiele unserer Figuren - was ist richtig, was ist falsch, was ist moralisch verwerflich - ein ganz anderes Gewicht. Das Traurige ist letztlich, dass jeder Charakter nur ein kleines Zahnrad in einem riesigen System ist, das unaufhaltsam in Richtung seines eigenen Verderbens manövriert. Am Ende ist man sich sicher, dass weder ein Frank Winter noch ein Charlie Isaacs die Entwicklung einer Atombombe hätten verhindern können. Der Anbruch des atomaren Zeitalters war nur eine Frage der Zeit und die Konsequenzen einer solchen Erfindung, die das globale Machtgefüge für immer verändern würde, waren letztlich unaufhaltbar.

Friends and mass murderers

Dieser sehr historische, weltpolitische Aspekt der zweiten Staffel von Manhattan spiegelt sich auch in dem wohl prominentesten Nebenhandlungsstrang um Jim Meeks (Christopher Denham, der bisweilen zur Bestleistung aufläuft) wider, der insgeheim als Spion für die Sowjetunion arbeitet. Geschickt zeigt man uns hier die ersten Phasen des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion, wie beide Seiten, zu diesem Zeitpunkt Alliierte im Zweiten Weltkrieg gegen Nazi-Deutschland und Japan, bereits Pläne schmieden, ihren „Verbündeten“ auszuspionieren und um Informationen zu erleichtern. Der Zweite Weltkrieg ist so gut wie gewonnen, da arbeitet man schon an der Grundlage für einen möglichen dritten. Als Zuschauer wird man Zeuge davon, wie das Pulverfass langsam gefüllt wird, welches Jahre später kurz davor ist, in die Luft zu fliegen.

Meeks, erneut eine Figur, die eigentlich nur etwas Gutes befinden wird, findet sich inmitten dieses rücksichtslosen Spiels zweier Großmächte, verstrickt sich immer mehr darin und verliert schon bald die Kontrolle darüber, was um ihn herum passiert, und vor allem, wem seiner Nächsten um ihn etwas passiert. Doch Meeks hatte nie wirklich die Kontrolle zu verhindern, was letztlich der Frau seines besten Freundes Fritz widerfährt. Auch er ist nur eine Spielfigur und wird immer wieder manipuliert, von seinen Auftraggebern und von seiner Kontaktfrau. Manipulation ist ein großes Thema in der zweiten Staffel von „Manhattan“, das sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Handlungsstränge zieht.

Actors and directors

Der Brite Paul Crosley (Harry Lloyd) wird von seinem Vorgesetzten und Schwiegervater dazu gebracht, Staatsgeheimnisse der USA an sein Mutterland Großbritannien zu übermitteln, bis Crosley schließlich die Seiten wechselt und plötzlich selbst Teil der Apparatur ist, in dem die Währung Informationen sind und Manipulation der Weg zum Erfolg ist.

Die ambitionierte Helen (Katja Herbers) gehört wiederum mehr zu denen, die nicht aus ihren Fehlern lernen wollen: Als einzige Frau des wissenschaftlichen Projekts muss sie immer wieder abwägen, wie sie ihrem Namen Gewicht verleihen und den Respekt ihrer männlichen Kollegschaft gewinnen kann. So folgt sie blindlings Frank Winter, zum Teil aus Loyalität, zum Teil aber auch, weil sie weiß, dass Frank einer der fähigsten Wissenschaftler seiner Zunft ist und sie in seinem Fahrwasser vielleicht endlich ihre Ziele erreichen kann. Doch Frank ist vielleicht der größte Manipulator von allen in dieser Staffel, der Helens Treue schamlos ausnutzt und sie letzten Endes im Regen stehen lässt.

Und so kommen wir doch noch einmal zum alles überstrahlenden Frank Winter, der in Staffel zwei eigentlich schon weg vom Fenster war, sich aber mit aller Gewalt in die Leben der anderen Charaktere zurückkämpft - wortwörtlich, wie die herausragende zweite Episode der Staffel zeigt, in der Frank (Hickey brilliert in dieser Art Kammerspiel) erstmals selbst mitgespielt wird und er einen Ausweg aus seiner Gefangenschaft finden muss. Seiner Ansicht nach verfolgt er mit dem Stopp beziehungsweise der Sabotage des Manhattan-Projekts eine noble Sache, spielt dabei jedoch gewissenslos seine ehemaligen Untergebenen aus. Vor allem Charlie wird zum Opfer seines durchtriebenen Spiels, in dem die unlauteren Mittel stets den Zweck heiligen. Als Zuschauer machen es einem die Autoren nicht einfach, Frank zu bewerten. Zum einen ist man von seinem manipulativen Umgang mit anderen Menschen angewidert, zum anderen erkennt man, dass es gute Absichten sind, die ihn antreiben.

John Benjamin Hickey in %26bdquo;Manhattan%26ldquo; © WGN America
John Benjamin Hickey in %26bdquo;Manhattan%26ldquo; © WGN America

Destroyers of worlds

Doch Frank, der sich eine Staffel lang an dem tiefreligiösen, kühlen Colonel Emmet Darrow abarbeiten muss (William Peterson verfügt schlichtweg über die natürliche Autorität, eine solche Rolle zu tragen und ist in dieser eine der wenigen Figuren, die Frank das Wasser reichen können), erkennt zum Ende der Staffel, dass es nur ein Kampf gegen Windmühlen ist. Er allein ist nicht im Ansatz in der Lage dazu, die Welt vor dem Eintritt in das atomare Zeitalter zu bewahren. Er kann nur auf dem nächst kleineren Level etwas bewirken, so zum Beispiel, indem er Meeks vor dem Selbstmord bewahrt.

Der abschließende, hervorragende Dialog zwischen den beiden auf der Spitze des Turmes, von dem aus die Atombombe getestet werden soll, fasst superb die Quintessenz der Staffel zusammen: Geschichte passiert, so furchtbar diese auch ist und so sehr man sich (in diesem konkreten Fall Frank Winter) dagegen wehrt. Es steht nicht in unserer Macht, derartige große Ereignisse zu verhindern, sie können maximal hinausgezögert werden, früher oder später werden sie passieren. Der Gedanke an eine Welt ohne Atomwaffen ist wunderbar, aber reine Utopie.

Das Finale der zweiten Staffel von Manhattan könnte gewissermaßen auch als Serienfinale funktionieren, doch, wie bereits erwähnt, soll die Serie laut Schöpfer Sam Shaw noch etwas weitergehen. Und es wäre durchaus spannend mit anzusehen, wie: Der Abwurf der Atombombe „Little Boy“ über Hiroshima steht kurz bevor, das Manhattan-Projekt vor seinem erfolgreichen Ende. Wie geht es für unsere Charaktere weiter? Wird Meeks den Selbstmord von Fritz verkraften können? Schafft Helen andernorts den Durchbruch? Wird Charlie versuchen, all das hinter sich zu lassen und zurück zu seiner Familie kehren, bei der er eigentlich keinen Platz mehr hat? Und was wird aus dem nimmermüden Frank Winter?

Manhattan“ könnte in seiner dritten Staffel tief in die Anfänge und ersten Hochphasen des Kalten Krieges eintauchen, der wissenschaftliche Fokus würde zwar etwas verloren gehen. Doch das neue Thema hätte nicht weniger interessante Geschichten zu bieten, wie zum Beispiel das ausgezeichnete Drama The Americans seit Jahren zeigt. Die Charaktere sind nun stark genug, um noch mehr Charakterdrama zu sein, als man bereits ist. Ich würde es mir mit Freude anschauen.

Trailer zur zweiten Staffel der US-Serie „Manhattan“:

Verfasser: Felix Böhme am Donnerstag, 24. Dezember 2015
Episode
Staffel 2, Episode 10
(Manhattan 2x10)
Titel der Episode im Original
Jupiter
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Dienstag, 15. Dezember 2015 (WGN America)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Freitag, 1. Juli 2016
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Freitag, 1. Juli 2016
Erstausstrahlung der Episode in der Schweiz
Freitag, 1. Juli 2016
Regisseur
Thomas Schlamme

Schauspieler in der Episode Manhattan 2x10

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