In Plain Sight 3x12

Wer wird In Plain Sight ins Zeugenschutzprogramm aufnehmen, denn es sieht nicht danach aus, dass die Serie im Programm von USA bleiben wird. Diesmal haben Mary (Mary McCormack) und Marshall (Fred Weller) mehr Screentime zusammen, was der Serie bekanntlich gut tut, aber der Fall B, an dem vorwiegend Marshall arbeitet, fühlt sich so belanglos an, dass man sich fragen muss, ob auch hier die Aufteilung Sinn ergibt. Wie auch immer:
Der Fall A handelt von einem jungen Mädchen, das im Zeugenschutzprogramm ist, aber ihre Mutter bleibt außerhalb und das in jedem Sinne, da sie einen zu wichtigen Job hat. Die Erzählung läuft darauf hinaus, dass Mary die Mutterrolle für die geschützte Zeugin Sabrina übernimmt. Wenn auch nur für kurze Zeit. Eigentlich keine so schlechte Entscheidung der Autoren, denn bisher hat sich Mary eher dagegen gestemmt, erneut in so eine Rolle - ganz egal auf welche Art und Weise - zu geraten. Sie damit zu konfrontieren, der Figur zu zeigen, dass sie vor sich selbst nicht weglaufen kann, ist das Positive, was man Witsec Stepmother abgewinnen kann.
Der Rest sind einfach Bruchteile, die man sich bemüht zusammenzusetzen. Aber sie bleiben letztendlich Bruchteile. Brandi (Nichole Hiltz) muss ins Krankenhaus, weil Scott zusammengeschlagen wurde. Man denkt, hier läuft die Story auf einen Konflikt hinaus. Die Handlung entwickelt sich, aber alles wird plötzlich damit beendet, dass Brandi Scott das Geld doch gibt und Zuversicht zeigt, dass er sich bessern wird. Also sieht es so aus, als würde man auch dieses Familienmitglied einfach links liegen lassen.
Es ist wirklich schade, dass In Plain Sight mehrere Storymöglichkeiten andeutet und aus keiner das Potenzial ausschöpft und die Richtung bis zu Ende verfolgt.
Verfasser: Vladislav Tinchev am Donnerstag, 24. Juni 2010(In Plain Sight 3x12)
Schauspieler in der Episode In Plain Sight 3x12
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