Fate: The Winx Saga 1x01

© ate: The Winx Saga (c) Netflix
Fate: The Winx Saga ist ein Live-Action-Remake der italienischen Animationsserie „Winx Club“. Dabei ist diese Verfilmung jedoch viel düsterer und hat, abgesehen von manchen Figuren und dem allgemeinen Setting, nicht viel gemein mit der Vorlage. Hier geht es um eine Schule in Irland, in der Feen ihre Kräfte erlernen.
Darum geht's in Fate: The Winx Saga
Bloom (Abigail Cowen) ist neu an Alfea - einer Schule für Feen, die übrigens keine Flügel haben, und Spezialisten, zukünftige Soldaten. Sie kommt aus Kalifornien, hat menschliche Eltern und wusste bis vor drei Monaten auch gar nicht, dass es Feen überhaupt gibt und dass sie eine davon ist. Sie hat ihre Kräfte auf schreckliche Art und Weise kennengelernt: Sie ist eine Feuerfee und hat, als sie auf ihre Eltern extrem wütend war, das Haus in Brand gesteckt. Dabei wurde ihre Mutter verletzt. Nun soll sie auf der Feenschule lernen, wie sie ihre Kräfte kontrollieren kann. Ihre Eltern wissen natürlich nichts davon, dass sie eine Fee ist und nehmen an, dass sie auf einem internationalen Internat in der Schweiz ist.
Dass sie bereits vor ihrer ersten Schulstunde ihre Kräfte benutzen kann, ist sehr ungewöhnlich - auch, dass ihre Eltern Menschen sind, ist nicht typisch. Es stellt sich heraus, dass sie zu der überaus seltenen Art der changelings gehört. Diese gab es schon seit Jahrhunderten nicht mehr und haben besondere Kräfte: Sie übernehmen den Körper eines Menschen bei der Geburt. Sicherlich können changelings aber noch viel mehr Aufregendes...
Bloom wohnt zusammen mit Stella (Hannah van der Westhuysen), Musa (Elisha Applebaum), Aisha (Precious Mustapha) und Terra (Eliot Salt). Stella wirkt oberflächlich: Sie ist auf ihr eigenes Aussehen bedacht und kümmert sich nicht um ihre Mitbewohnerinnen. Außerdem ist sie eifersüchtig auf Bloom, weil diese mit ihrem Exfreund Sky (Danny Griffin) gesprochen hat. Daher schickt sie diese in die gefährliche Außenwelt - die Welt hinter der durch eine durchsichtige Mauer geschützten Feenwelt.
Hinter dem Schutzwall gibt es sogenannte „burned ones“ - unglaublich gefährliche Wesen, die die Feen infizieren können, so dass sich diese wünschen, sie wären schon längst tot. Diese Bedrohung befindet sich direkt vor den Toren der Feenschule. Außerdem gibt es eine Schülerin, die ein Monster zu helfen oder es für ihre eigenen Zwecke zu bändigen scheint. Fest steht, dass dieses Monster nichts Gutes bringen wird.
Musa ist eine mind fairy. „Menschlich ausgedrückt“ bedeutet das, dass sie ein Empath ist: Sie fühlt das, was andere um sie herum fühlen. Aus diesem Grund wirkt sie im ersten Moment etwas abweisend. Ihr werden die Gefühle anderer oft zu viel, da sie so ihre eigenen Emotionen gar nicht mehr wahrnehmen kann. Deshalb zieht sie sich oft zurück.
Terra versucht, auf sie zuzugehen und ihr das Gefühl zu vermitteln, dass sie sich vor ihr öffnen kann. Sie selbst trägt viel Wut und Unsicherheit in sich - und das merkt Musa. So setzt Terra auch ihre Kräfte gegen einen Typen ein, der ihr gegenüber einen blöden Kommentar macht und einen Erstklässler bedrängt.
Die Letzte der Gruppe ist Aisha mit dem Element Wasser. Sie hilft Bloom in einem Moment der Not: Diese versucht, im Wald ihre Kräfte „anzuzünden“. Erst gelingt ihr ein kleiner Funken, dann eine Flamme und schließlich ein unkontrollierbarer Brand, bei dem sie beinahe sich selbst in Flammen steckt. Zum Glück ist Aisha da, um ihre Kräfte zu neutralisieren...
So kommt Fate: The Winx Saga herüber
Bloom dient als einführender Charakter, der so wie wir erst die Welt der Feen kennenlernen muss. Durch ihr Dasein als changeling erinnert sie stark an eine Auserwählte - eine Person, die viel stärker ist als ihre Mitschüler, sich dessen aber nicht bewusst ist, und die mit etwas Mythischem aus der Vergangenheit verbunden ist. Kommt einem irgendwie bekannt vor... Das ist nur eine von vielen „Harry Potter“-Parallelen. Ob die Serie wirkliches „Harry Potter“-Nachfolger-Potential hat, muss man aber noch abwarten.

Die vielen Parallelen, die dazu aufgemacht werden, sehen für mich aber vielversprechend aus: Es gibt eine Welt, von der die Menschen nichts wissen. Diese Welt hat eigene Regeln, eine eigene Vergangenheit, eigene Wesen, eigene Bedrohungen und so weiter. Mit diesem Mythischem der Welt wird viel gespielt und das macht auch das Aufregende der Serie aus. Abgesehen davon finde ich das fantastische Schulsetting, in dem übernatürliche Wesen zusammenkommen und ihre Kräfte trainieren, stets spannend. Bereits bei Chilling Adventures of Sabrina hat Netflix bewiesen, dass man als Streaming-Gigant solche Serien gut in Szene setzen kann - generell ist Netflix gut darin, Teenager-Serien zu produzieren. Auch der Showrunner der Serie kennt sich in diesem Themengebiet aus: Brian Young zeichnete bereits verantwortlich für Projekte wie The Vampire Diaries und Kyle XY - Serien, die stets eine Kombination aus Teenager- und Fantasy-Serie waren.
Abgesehen davon ist die Netflix-Serie visuell ansprechend und die Figuren machen bisher einen ganz guten Eindruck: Sie sind schön unterschiedlich, was durchaus Unterhaltung verspricht. Zusammen mit der anstehenden Bedrohung und dem aufregenden Aspekt der unbekannten Feenwelt legt die Serie einen vielversprechenden Start hin.
Fazit
„Fate: The Winx Saga“ sieht bisher nach einem würdigen Nachfolger für „Vampire Diaries“, „Chilling Adventures of Sabrina“ und Co aus. Besonders der mythische Aspekt der unbekannten Feenwelt ist hier so attraktiv. Ich freue mich besonders auf die Aufdeckung der Geheimnisse, die Entdeckung der Feenkräfte und die Entwicklung der Beziehungen der Feen.
Hier abschließend noch der Trailer zur neuen Netflix-Serie „Fate: The Winx Saga“:
Verfasser: Maike Karr am Freitag, 22. Januar 2021
Fate: The Winx Saga 1x01 Trailer
(Fate: The Winx Saga 1x01)
Schauspieler in der Episode Fate: The Winx Saga 1x01
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