
Bereits im Jahr 2013 wurde ein großer Deal zwischen Marvel und Netflix angekündigt „54948“, der insgesamt fünf Serien nach sich ziehen sollte: Daredevil, Marvel's A.K.A. Jessica Jones, Luke Cage, Iron Fist und abschließend das „Avengers“-eske The Defenders. Nun macht der „Mann ohne Furcht“ also den Anfang und Netflix veröffentlicht wie gewohnt alle 13 Folgen der ersten Staffel so, dass die Zuschauer selbstbestimmt entscheiden können, in welchem Tempo sie die Episoden schauen.
Vorab wurden uns fünf Episoden verfügbar gemacht, die wir im letzten Reviewteil auch grob anreißen, doch im Großteil des Textes soll es hier um die Pilotfolge gehen.
Was passiert in der Pilotfolge von „Daredevil“?
Den Einstieg in die Serie bildet die origin-Story, die in Daredevils Fall einen Autounfall mit einem LKW beinhaltet, der gefährliches Material lagert und dem jungen Matt die Sehkraft raubt. Das darf hier nicht fehlen, wobei hier der Vorfall selbst ausgespart wird, bei dem er den alten Mann vor dem anfahrenden Auto rettet.
Darüber hinaus spielt der Episodenanfang mit der Religionsthematik: Matt (Charlie Cox), der katholisch aufgezogen wurde, wird bei der Beichte gezeigt und darf so für die Zuschauer erklären, was er vorhat. Seltsamerweise fragt er den Pfarrer um Absolution, noch bevor er sich die Hände schmutzig gemacht hat.
Dies muss er tun, als er einem Menschenhändlerring das Geschäft verderben möchte und einige Frauen, die entführt wurden, in seinem Protokostüm aus schwarzem Stoff (Vergleiche die Comicreihe „Man Without Fear“) befreit. Schnell sieht man, warum er um Vergebung gebeten hat, denn, als er den Verantwortlichen dahinter in die Finger kriegt (oder zumindest den Mittelsmann), schlägt er im wahrsten Sinne des Wortes über die Stränge - und ihn windelweich.
Wir wissen, dass das Leben als Superheld oder Vigilant hauptsächlich eine Abendbeschäftigung ist, denn für seinen Broterwerb arbeitet Matt als Anwalt. Er gründet, frisch aus einem Praktikum und von der Uni, zusammen mit seinem Studienfreund Foggy Nelson (Elden Henson) eine eigene Kanzlei. Dazu suchen sie noch nach dem passenden Büro, das sie sich kurz nach Matts Aktion anschauen.
Da die Immobilie wegen eines gewissen Vorfalls, nämlich der Attacke der Chitauri aus „Marvel's The Avengers“, gerade günstig zu erwerben ist, wollen die beiden zukünftigen Kollegen zuschlagen, auch wenn man noch kleine Differenzen darüber hat, wen man als Klient annehmen soll. Matt will nur Unschuldige verteidigen, während Foggy erst einmal überhaupt Geld in die Kasse spülen will und er glaubt, dort nicht unbedingt wählerisch sein zu dürfen.
Der erste Klient fällt ihnen dabei quasi in den Schoß, denn die Polizei findet eine geschockte und blutverschmierte Karen Page (Deborah Ann Woll), die vor der Leiche ihres Kollegen kniet und schwört, es nicht getan zu haben. Da die beiden Anwälte keine Klienten und Karen kein Geld hat, passen die zwei Parteien hervorragend zueinander. Ihre Geschichte lautet, dass sie für eine Baufirma als Sekretärin gearbeitet hat. Dabei sei ihr durch Zufall ein Dokument mit der Pensionsaufstellung der Firma zugesendet worden, das jedoch ganz offensichtlich genutzt wird, um Geld zu veruntreuen. Sie beteuert noch einmal, dass sie nichts mit dem Mord zu tun hat. Matt kann durch seine anderen geschärften Sinne ihren Herzschlag hören und weiß so, dass sie in dieser Angelegenheit die Wahrheit sagt.
Für Matt steht fest, dass sie sie vertreten, während Foggy glaubt, dass er sie wegen ihres Aussehens vertreten will und das, obwohl er gar nichts sehen kann. Dabei scheint Foggy in dieser Version des Daredevil-Mythos nicht zu wissen, dass Matt ein Doppelleben führt.
Der erste Fall
Matt nimmt an, dass dennoch etwas faul ist. Das bewahrheitet sich schnell, da Karen während ihrer Haftstrafe nur knapp mit dem Leben davonkommt, als ein Wärter sie zu erwürgen versucht. Der Vorfall bringt die Anwälte in eine gute Verhandlungsposition, so dass Karen entlassen werden kann. So öffnet sie sich Matt gegenüber und schildert weitere Details zum Vorfall und zum Mord an ihrem Kollegen Fisher, den sie stets sympathisch fand und offenbar durch jemanden unter Drogen gesetzt wurde. In Matts Wohnung soll sie vorerst unterkommen, da er hier auf sie aufpassen kann.
Dort erzählt ihr Matt seinerseits von seinem Unfall. Er erwähnt die Tatsache, dass er die Wohnung so günstig bekommen hat, weil davor eine riesige Reklame hängt und dass alle daran interessiert sind, wie sich Blinde die Haare kämmen. In dieser Szene kommen ein paar schöne Licht-, Schatten-, und Spiegelkompositionen zum Einsatz, die sich durch die ganze Episode ziehen - zumindest, wenn es Nacht ist.
Als Matt Karen befragt, ob sie das belastende Material noch besitzt, kommt dann wieder die subtile Darstellung der übersteigerten Sinne zum Einsatz, mit denen Matt sich einen Wissensvorteil gegenüber seinen Gesprächspartnern sichert. Natürlich hat Karen noch eine Kopie der Liste und wird deswegen auch behelligt, bis Matt eingreift und den Angreifer in einem imposanten Kampf im Regen zur Strecke bringt. Schon im Piloten kann man sehen, dass die Kampfchoreografien nicht von schlechten Eltern sind und sich nicht zurückgehalten wird. Es geht hier - besonders im Nahkampf - nicht gerade zimperlich zu. Gleichzeitig ist es positiv zu bewerten, dass Matt eben auch nur ein halbwegs normaler, wenn auch gut trainierter Mensch ist, der allerdings auch gebrechlich und verletzbar ist.
Nach dem Kampf will Daredevil dafür sorgen, dass die Informationen an die richtige Stelle weitergetragen werden und liefert den Übeltäter bei den Behörden ab. Karens Hals ist somit aus der Schlinge und sie bedankt sich bei Foggy und Matt für ihre Hilfe mit einem Abendessen. Außerdem bittet sie ihre kostenlose Mitarbeit an, um die Schuld zu tilgen.
Gangster's Paradise
Im Hintergrund ziehen in Matts Heimat eine Reihe von Gangsterfamilien die Strippen. Hier teilen sich die Russen, eine chinesische Drogenbaronin, ein japanischer Baulöwe, eine Eule (Comicfans wissen, wer gemeint ist) sowie der ganz große Boss, dessen Name nicht ausgesprochen werden soll, die Stadt und ihre illegalen Geschäfte auf. Leland Owlsley (Bob Gunton) sieht das Auftauchen der Helden und Vigilanten als neue Gelegenheit für Geschäftsmöglichkeiten und neue Verdienste.
Im Piloten lässt sich der Kingpin (Vincent D'Onofrio) noch nicht persönlich blicken und wird von Wesley, seiner rechten Hand, vertreten, wobei relativ klar ist, wer hier das Sagen hat. Manche Partner werden dabei nämlich mehr respektiert (die Chinesin) als andere (die Russen).
Warum Matt tut, was er tut, wird ebenfalls angedeutet - und zwar in einem Flashback: Sein Vater hat es früher zu nichts gebracht, muss als Boxer sein Geld verdienen und steckt dabei viel ein, weil er sich gerne mit den falschen Leuten abgibt. Da er früher selbst nie gut in der Schule war und zu wenig gelernt hatte, soll nun Matt dafür umso härter an sich arbeiten, um sich eine gute Grundlage zu schaffen.
Start a file

Als eine Art Teaser auf die Dinge, die da noch kommen werden, endet die Episode mit einer Montage, in der Matt seine Muskeln trainiert, während der Kingpin seine Männer an der Beseitigung der Feinde arbeiten lässt. Dabei werden belastende Zeugen einfach so aus dem Weg geräumt, neue Feinde im Auge behalten und eine neue Menschenhandelsoperation aufgebaut. Besonders perfide wirkt dabei das Geschäftsmodell von Madame Gao (Wai Ching Ho), die sich eine ganze Armada von blinden Mitarbeitern hält, die ihre Drogen produzieren. Sie agieren dabei eher wie Maschinen denn Menschen. Der Abschluss wirkt so, als wäre das eine Vorgabe gewesen, um die Episode noch mehr wie einen Serienpiloten erscheinen zu lassen.
Ansonsten gibt es natürlich andere Elemente, die ein Pilotfeeling vermitteln. Die Einführung einer point of view-Figur wird durch Karen übernommen, die einiges über unsere Helden lernen muss. Die origin wird kurz und knackig abgehandelt und in den folgenden Episoden immer wieder kurz aufgegriffen. Und natürlich ist der Start einer neuen Kanzlei ein idealer Einstiegspunkt, um eine Geschichte zu beginnen, ebenso wie das Auf-dem-Radar-Erscheinen bei Wilson Fisk.
Matt steigt am Ende - fast ein wenig wie Superman - auf das Dach eines Wolkenkratzers, um seine sensiblen Ohren auszurichten. Dabei muss er einiges herausfiltern und entscheidet sich schließlich doch für den Fall, der wohl am persönlichsten ist: die Entführung eines Jungen aus den Händen seines Vaters.
Fazit - Teuflisch gut?

Daredevil hat das Potential, teuflisch gut zu sein. Besonders die Kampfszenen sind knackig inszeniert und die Atmosphäre ist düster, aber nicht ganz ohne Hoffnung. Die meisten Schauspieler sind gut ausgewählt, auch wenn im Serienpiloten noch lange nicht alle wichtigen Charaktere eingeführt werden.
Charlie Cox macht seine Rolle richtig gut - und zwar sowohl als blinder Anwalt als auch als maskierter Rächer. Deborah Ann Woll ist als Karen Page eine Mischung aus Unschuld vom Lande und forscher sowie neugieriger Kämpferin für das Recht. Elden Henson als Foggy Nelson bleibt zum Anfang noch etwas blass und bringt ein wenig comic relief in die Serie. Wilson Fisk taucht im Piloten bisher nur als Stimme auf, doch die von ihm geforderten Handlungen machen deutlich, wie skrupellos er handelt, wenn sich ihm jemand in den Weg stellt.
Im Vergleich zum Film „Daredevil“ aus dem Jahr 2003 ist die Netflix-Version in so gut wie allen Bereichen vorzuziehen. Das Ausgangsmaterial wird ernst genommen, wobei allerdings auch der Marvel-Studios-typische Humor nicht zu kurz kommt.
Nachfolgend noch einige Eindrücke zu den ersten fünf Episoden! Spoilergefahr!
Marvel without Fear

Spätestens ab der zweiten Episode ist Daredevil eine typische Netflix-Serie, was bedeutet, dass sich die Handlung eher anfühlt wie ein 13-stündiger Film anstatt wie ein Procedural. Anders als Marvel's Agent Carter oder Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. geht man also direkt in den Serial-Modus über. Schon die zweite Episode bedient sich dabei eines Kniffs, den man vielleicht nicht unbedingt erwartet und lässt einen für einen kurzen Moment orientierungslos zurück. Gemeint ist die Einführung von Claire Temple (gespielt von der wunderbaren Rosario Dawson), die in den ersten fünf Episoden klar als love interest für Matt in Stellung gebracht wird.
In ihrer Interaktion mit Matt wird ihre Figur, die im Krankenhaus arbeitet, vor einige moralische Dilemmata gestellt, die für Spannung sorgen. Wem kann sie trauen? Ist Selbstjustiz ein Mittel, auf das man zurückgreifen sollte? Lohnt es sich, für einen Wildfremden, der in einem Kostüm durch die Nacht streift, sein eigenes Leben zu riskieren?
Der Anwaltsaspekt der Serie ist ebenfalls höchstens im Hintergrund ein Teil davon. Man muss keinen Fall oder Schurken der Woche erwarten, vielmehr fungiert das Potpourri aus den eingeführten multikulturellen Verbrecherorganisationen als wiederkehrende Widersachergruppierung. Dabei wird ein kompliziertes Netz aus Loyalität, Selbsterhaltung und Machtausbau gewoben, bei dem manche Partei es sich mit einer anderen verscherzt und Daredevil durch Intrigen schließlich zum Buhmann wird, der sich mit allen anlegt.
For Mature Audiences?
Überraschend explizit geht es in Sachen Gewalt zu. Auch bei den bereits erwähnten ABC-Marvel-Serien gibt es teilweise Gewaltexzesse, diese werden allerdings nur zu gewissen Anlässen bedient. In den fünf Episoden von „Daredevil“, die uns vorab zur Verfügung standen, gibt es fast in jeder Episode Szenen, die eine gewisse Grenze überschreiten. Besonders ein Suizid (in Folge drei) und Wilson Fisks großer Auftritt in Episode vier zeigen dabei, dass man hier nicht zimperlich mit Blut-und Schockmomenten ist.
Die Actionchoreografien sind bisweilen experimentell und von der Kameraarbeit aus interessanten Perspektiven geschossen. Matts Vorteil seinen Gegnern gegenüber ist natürlich die Dunkelheit, da es für ihn keinen Unterschied macht, ob es Tag oder Nacht ist. Das Anschleichen hat Matt dabei von seinem Lehrmeister Stick beigebracht bekommen, so dass er durchaus ninjamäßig so manchen Gegner ungesehen ausschaltet oder aber mit ein paar gezielten Hieben außer Gefecht setzt. Ein Kampf in einem Häusergang ist dabei relativ eindeutig vom indonesischen Actionfilm „The Raid“ inspiriert, was der Intensität allerdings keinen Abbruch tut.
Nebenhandlungen
So manche Nebenhandlung in den ersten fünf Episoden wirkt ein wenig wie eine Beschäftigungstherapie für die Figuren. Besonders Foggy und Karen sollen nach dem Piloten auf diese Art und Weise etwas als Charaktere ausgeschmückt werden. So gehen die beiden beispielsweise auf eine Bartour, was durchaus unterhaltsam und auflockernd wirkt, aber den Plot nicht wirklich voranbringt. Dafür sehen wir, wie die Figuren ticken und dass sie, wenn Matt auf Achse ist, eben auch ein Privatleben haben.
Karen beschäftigt sich weiterhin auf eigene Faust mit dem fragwürdigen Pensionsdokument ihres früheren Arbeitgebers und zieht später auch den ebenfalls aus der Comicvorlage bekannten Reporter Ben Urich (Vondie Curtis-Hall) mit hinein. Was diese Storyline angeht, lässt sich kein abschließendes Urteil bilden. Immerhin zeigt sie, dass Karen ähnlich couragiert wie Matt und Foggy ist und deswegen gut ins Team passt. Mehr wird sich in den restlichen Episoden hoffentlich herausstellen.
Über kurze Flashbacks wird die Geschichte rund um Matts Vater Battlin' Jack Murdock (John Patrick Hayden) ab und an in kurzen Flashbacks eingestreut. Der ist in krumme Geschäfte mit einem Wettmacher verwickelt und weigert sich, bei einem Kampf auf die Bretter zu gehen, was er mit seinem Leben bezahlt. Der Jack-Murdock-Darsteller ist wahrscheinlich der schwächste Teil des Ensembles, nimmt aber auch nicht allzu viel Screentime ein. Außerdem sorgt er dafür, dass Matt als junger Mann seine Motivation bekommt, sich gegen Ungerechtigkeit einzusetzen und für Integrität zu kämpfen.
Kingpin

Der Kingpin hat sich einen eigenen Absatz verdient, denn neben Matt und Claire ist der von Vincent D'Onofrio verkörperte Widersacher sicherlich die faszinierendste Figur der Serie. In seinem „Berufsleben“ ist er mächtig, gefürchtet und einflussreich, während er im Privaten schüchtern, verschlossen und zurückgezogen ist. Zunächst lernt man ihn nur über seine Stimme kennen und es dauert bis zur vierten Episode, bis man ihn tatsächlich länger in Aktion sehen kann.
Seine Versuche, ein Date mit seiner Kunsthändlerin in die Wege zu leiten, sind geprägt von Peinlichkeiten und Abweisungen. Hier kriegt er eben nicht alles auf dem Silbertablett serviert. Was er gar nicht leiden kann: Wenn er bei seinen privaten Eskapaden gestört wird, dann zeigt er nämlich seine unangenehme Seite, die man besser nicht heraufbeschwört.
D'Onofrios Performance ist dabei geradezu angsterfüllend zurückgenommen und ruhig. Die Wahl seines Sprachduktus und seiner Stimmqualität ist dabei exzellent und etwas, was man so eher selten in Superheldenerzählungen sieht. Fisk ist ein eiskalt kalkulierender Schurke, der vorsichtig agiert und weiß, wie er seinen Gegnern maximal schaden kann.
Wenn Murdock und er erst einmal direkt aufeinanderstoßen, dann wird das sicherlich sehenswert. In den ersten fünf Episoden sind die Figuren noch auf größtmöglicher Distanz. Der langsame, aber beständige Aufbau des Charakters weiß zu gefallen.
Fazit nach fünf Episoden

Die ersten fünf Episoden von Daredevil laden ganz klar zum Binge-Watching ein und zeigen, dass Marvel und Netflix es verstanden haben, eine serielle Superheldenserie zu schaffen, die sich nicht um die Konventionen des normalen Fernsehens kümmern muss. Hier sind keine künstlichen Werbebreak-Cliffhanger notwendig. Man kann sich Zeit nehmen für Charakterisierung und die Serie so gestalten, als wäre sie ein langer Spielfilm. Dazu kommt, dass die Marvel Studios es tatsächlich schaffen, mit kleinen und großen Anspielungen auf den Rest des Marvel-Cinematic-Universe das Gefühl aufkommen zu lassen, dass alle Realserien in einem großen Kosmos spielen, auch wenn die Andeutungen oft sehr subtil sind.
Daredevil ist obendrein eine erwachsene Superheldenstory, die die Schattenseiten und die street level-Helden des Marvel New Yorks in den Mittelpunkt rückt und dabei eine neue Facette davon präsentiert. Ein Stück weit ist die Serie vielleicht mit DCs Arrow vergleichbar, wobei hier der Superheldenaspekt mit den Gadgets, dem Team, den Kostümen, der Flashbackhandlung und den Soapelementen dazu führt, dass die Serie sich comichafter anfühlt, während Daredevil eher Richtung „Neo Noir“ geht und ganz klar von Autoren wie Frank Miller und Brian Michael Bendis oder Ed Brubaker inspiriert ist.
Trailer zu „Daredevil“: