Ahsoka 1x04

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Das passiert in der Ahsoka-Folge Part Four: Fallen Jedi: Ahsoka (Rosario Dawson, „Geistervilla“), Sabine (Natasha Liu Bordizzo, „The Voyeurs“) und Huyang (Originalstimme David Tennant, Doctor Who) arbeiten nach ihrer Notlandung im Denab-System daran, ihr Schiff wieder in Gang zu bringen und Verbindung mit der Flotte der Republik aufzunehmen. Dabei werden sie bereits von den Leuten von Morgan Elsbeth (Diana Lee Inosanto, „The Sensei“) beobachtet...
Da sich die Reparaturen als schwierig erweisen, wollen Ahsoka und Sabine zu Fuß Morgans Stützpunkt erreichen, in dem sie mittels des erbeuteten Kartenartefakts in einem uralten Steinkreis die Koordinaten des Aufenthaltsortes von Großadmiral Thrawn und Ezra Bridger ermitteln will. Insbesondere die unsichere Sabine macht ihre Waffen bereit. Baylan Skoll (Ray Stevenson, Vikings) befiehlt derweil den Angriff. Nachdem eine Vorhut Huyang attackiert hat, können die beiden Jedi die Feinde zunächst abwehren.
Bei der Flotte beschließt Generalin Hera Syndulla (Mary Elizabeth Winstead, Fargo) inzwischen, ihren Freunden auch ohne offizielle Genehmigung beizustehen. Zusammen mit ihrem Sohn Jacen (Evan Whitten, „Chupa“) und einem kleinen X-Flügler-Verband unter dem Kommando von Carson Teva (Paul Sun Hyung Lee, Kim's Convenience) fliegt sie mit der Ghost los.
Während Morgan Elsbeth und Skoll mit der Berechnung der Route begonnen haben, treffen seine Schülerin Shin Hati (Ivanna Sakhno, In From the Cold) und Inquisitor Marrok (Stuntman Paul Darnell) auf Ahsoka und Sabine. Während des nachfolgenden Viererduells kann Ahsoka Marrok töten, während Sabine schwer mit Hati ringt. Dennoch bittet sie ihre Meisterin, auf der Suche nach dem Kartenartefakt vorauszugehen.
Die Zeit drängt, da Morgan Elsbeth kurz davor ist, die Koordinaten zu erhalten. Ahsoka trifft in dem Steinkreis auf Skoll, der sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und Anakin erwähnt, den er gekannt hat und um dessen Wandlung zu Darth Vader er weiß. Erneut kommt es zum Lichtschwertduell, während die Koordinaten fast erlangt sind.
Sabine ist scheinbar von Hati besiegt worden, da diese während des Zweikampfs von Ahsoka und Skoll allein zurückkommt. Doch Ahsokas Sorge ist unbegründet, da ihre Schülerin kurz darauf ebenfalls eintrifft und das Kartenartefakt an sich nimmt, was die Datenübertragung verzögert. Baylan Skoll kann Ahsoka jedoch über einen Abgrund in die Tiefe stoßen. Die verzweifelte Sabine erliegt dadurch dem Einfluss Skolls, der ihr das Wiedersehen mit Ezra verspricht und im Gegenzug die Karte verlangt. Sabine händigt ihm diese aus. Dafür schützt er sie vor einem neuerlichen Angriff Hatis und nimmt sie mit sich.
Zur gleichen Zeit treffen Hera und ihre kleine Flotte ein, doch die Feinde haben die Koordinaten bereits erhalten und Skoll vernichtet das Kartenartefakt. Zu einem Gefecht kommt es gar nicht erst, da Elsbeth und ihre Getreuen mit ihrer Gefangenen Sabine durch das Hyperraumsprungtor die Koordinaten anfliegen. Huyang bleibt einsam bei ihrem gestrandeten Schiff zurück. Die bewusstlose Ahsoka hat inzwischen eine Vision ihres einstigen Meisters Anakin Skywalker (Hayden Christensen, „The Last Man“).
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Viel Getöse, wenig Handlung

Bei einer Serie wie „Ahsoka“ kann man eigentlich nur auf recht hohem Niveau klagen. Doch genau das ist bei der vorliegenden neuesten Folge (leider) angebracht. Natürlich sind die Effekte und die Kampf-Choreografie, die wir zu sehen bekommen, über jeden Zweifel erhaben. Doch kann man nur schwer bis gar nicht darüber hinwegsehen, dass die (diesmal nur knapp 40 Minuten kurze) Episode darüber hinaus nur wenig in puncto Handlung bietet.
Im Grund genommen bildet sie lediglich einen recht dünnen Rahmen für die Lichtschwertduelle zwischen Ahsoka und Marrok (der hier einen überaus schnellen Abgang hat, was zahlreiche Fan-Theorien über seine wahre Identität zunichtemachen dürfte), Sabine und Shin Hati sowie letztendlich Ahsoka und Baylan Skoll.
Die Erlangung der Koordinaten zum Aufenthaltsort von Großadmiral Thrawn und damit verbunden auch Ezra Bridger wird hierbei massiv in die Länge gezogen, gestaltet sich als schwierig, wird unterbrochen und so weiter und so fort und dauert summa summarum fast die gesamte Episodenlänge über an.
Doch wie bereits gesagt kann man bei Ahsoka nur auf hohem Niveau jammern. Die Folge an sich ist trotz dieses Mankos außerordentlich reich an Action im Stil von „Star Wars“ geraten, die viele Fans etwa bei Andor schmerzlich vermisst haben. Überdies ist da die Wendung bezüglich Sabine, die den Feinden letztlich zu ihrem Etappensieg verhilft und für interessanten Konfliktstoff mit ihrer Meisterin sorgen dürfte.
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Count Dookus Geist

Dieser scheint zumindest ein wenig über dem Kopf des vom im Mai verstorbenen Ray Stevenson gespielten Baylan Skoll zu schweben. So wie der in den Filmepisoden II und III von Altstar Christopher Lee verkörperte Graf von Serenno ist auch Skoll ein ehemaliger Jedi und hat trotz seines Gesinnungswandels viel vom Ehrenkodex der galaktischen Kriegerritter beibehalten, was ihn weit über die üblichen Bösewichteplattitüden hinaushebt.
Das der von ihm beeinflussten Sabine gegebene Versprechen ihrer Unversehrtheit hält er ein, als seine Schülerin ihre Feindin doch noch töten will. Auch wenn die Rolle nicht wirklich viel Spielraum für eine voll und ganz ausgefeilte Darstellung lässt, zeigt sich Ray Stevenson hier aufs Erfreulichste als Akteur alter Schule, was seinen frühen Tod noch bedauerlicher macht, als er es ohnehin schon ist.
Apropos Geister
Natürlich, wirklich überraschend ist das Episodenende nicht. Dass man eine gestandene Jedi wie unsere Ahsoka nicht durch einen kleinen Schubser vom Klippenrand umbringen kann, war natürlich klar, auch dann nicht, wenn man Baylan Skoll heißt. Außerdem markiert die neue Folge ja die Halbzeit und es liegen noch vier Episoden vor uns, die man sicherlich nicht als Prequels gestaltet hat. Und auch, dass wir Anakin Skywalker in seiner ursprünglichen Form wiedersehen werden (also ohne von einer schwarzen Maske verdecktes vernarbtes Gesicht und Keuchhusten-Sound), war im Vorfeld hinreichend bekannt. Trotzdem ist sein Auftauchen am Ende in Gestalt seines Originaldarstellers Hayden Christensen Grund zur Freude für viele Warsler.
Zumindest für den Moment bleibt jedoch noch unklar, ob es sich bei ihm um einen Machtgeist wie einst die von Yoda und Obi-Wan gegenüber Luke handelt oder um eine Projektion aus dem Geist Ahsokas ähnlich der, die Kylo Ren alias Ben Solo in Kinoepisode IX von seinem verstorbenen Vater Han Solo erfuhr. Nun, wir werden es hoffentlich erfahren.
Leichter Abfall

Auf der Habenseite stehen einerseits actionreiche Lichtschwertduelle und eine starke, wenn auch kurze Bösewichtecharakterzeichnung, auf der Sollseite hingegen haben wir andererseits eine ziemlich ausgedünnte Handlung... Daher begnügen wir uns in dieser Woche mit lediglich dreieinhalb Kyberkristallen für die neueste Folge von „Ahsoka“.
Verfasser: Thorsten Walch am Mittwoch, 6. September 2023(Ahsoka 1x04)
Schauspieler in der Episode Ahsoka 1x04
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei Episodenführern?