Am Rande des abgelegenen Hafenstädtchens wird eine mysteriöse Entdeckung gemacht. Die Bewohner befinden sich in einem verzweifelten Überlebenskampf gegen etwas, dem sie noch nie zuvor begegnet sind.
In dem Film Hope („Hopeu“) geht es um die Bewohner eines abgelegenen Hafendorfes namens Hope Harbor, das sich in der Nähe der streng bewachten entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea befindet. Als am Rand der kleinen Siedlung eine rätselhafte Entdeckung gemacht wird, gerät die gesamte Gemeinschaft in Aufruhr. Der örtliche Polizeichef wird zunächst wegen einer vermeintlichen Tigersichtung alarmiert und macht sich mit seiner jungen Kollegin auf den Weg, um der Sache nachzugehen
Was als gewöhnlicher Vorfall in der Provinz beginnt, entwickelt sich jedoch rasch zu einer weitaus bedrohlicheren Situation. Die Dorfbewohner stoßen auf etwas, das sie noch nie zuvor gesehen haben und das jenseits ihrer Vorstellungskraft liegt. Der eigenwillige Einheimische Sung-ki nimmt die Verfolgung der unbekannten Kreatur auf eigene Faust auf und bringt sich dabei in große Gefahr. Gleichzeitig tauchen fremdartige Gestalten in der Umgebung auf, deren Herkunft und Absichten zunächst völlig unklar bleiben
Die Lage im Dorf spitzt sich zu, als die Bewohner erkennen, dass sie es mit einer existenziellen Bedrohung zu tun haben. Zwischen Angst, Misstrauen und dem Willen zum Überleben formieren sich verschiedene Gruppen innerhalb der Gemeinschaft. Die Polizisten versuchen, Ordnung und Ruhe zu bewahren, während die Situation zunehmend außer Kontrolle gerät. Die Abgeschiedenheit des Hafendorfes und die Nähe zur schwer bewachten Grenze erschweren jede Möglichkeit, schnelle Hilfe von außen zu erhalten. Was als lokaler Notfall begann, wird zu einem verzweifelten Kampf ums Überleben gegen etwas, das die Bewohner nicht verstehen
Die Entwicklung von Hope begann bereits 2017, als Regisseur Na Hong-jin beim Essen in einem Restaurant eine einzelne Bildidee hatte, aus der sich das gesamte Projekt entwickelte. Ursprünglich war eine Zusammenarbeit mit Alfonso Cuarón geplant, der für „Gravity“ (2013) und „Roma“ (2018) bekannt ist. Der Film gilt als die bislang teuerste südkoreanische Produktion und feiert seine Weltpremiere im Mai 2026 im Hauptwettbewerb der 79. Filmfestspiele von Cannes, wo er für die Palme d'Or nominiert ist
Der Film verbindet Elemente des Science-Fiction-Genres mit einem atmosphärischen Thriller und siedelt seine Geschichte in einer ländlichen koreanischen Kulisse an, die das Gefühl der Isolation verstärkt
Bei Hope führte Na Hong-jin Regie, der auch das Drehbuch verfasste. Er wurde durch seine Thriller „The Chaser“ (2008) und „The Wailing“ (2016) international bekannt. Als Produzenten fungierten Na Hong-jin selbst sowie Saemi Kim über die Produktionsfirma Forged Films. Für die Kameraarbeit zeichnete Hong Kyung-pyo verantwortlich, der bereits bei „The Wailing“ (2016) und „Parasite“ (2019) hinter der Kamera stand
Informationen zur Filmmusik wurden bislang nicht offiziell bekanntgegeben. Da sich Hope zum Zeitpunkt der Recherche noch in der Postproduktion befindet, steht der Name des Komponisten noch nicht fest
In der Hauptrolle des Polizeichefs Bum-seok ist Hwang Jung-min zu sehen, der dem Publikum aus „The Wailing“ (2016) und der Serie „Narco Saints“ bekannt ist. Zo In-sung spielt den eigensinnigen Einheimischen Sung-ki und war zuletzt in der Serie „Moving“ zu sehen
Die Rolle der jungen Polizistin Sung-ae übernimmt Jung Ho-yeon, die durch „Squid Game“ und „Disclaimer“ international bekannt wurde
Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander („Ex Machina“ (2015), „The Danish Girl“ (2015)) und Oscar-Nominierter Michael Fassbender („12 Years a Slave“ (2013), „The Killer“ (2023)) spielen außerirdische Wesen. Für das Ehepaar ist es die erste gemeinsame Leinwandarbeit seit „The Light Between Oceans“ (2016)
Ergänzt wird das Ensemble durch Taylor Russell („Bones and All“ (2022)) und Cameron Britton, der aus VoD-Serien wie „The Umbrella Academy“ und „Mindhunter“ bekannt ist
Die Dreharbeiten fanden 2023 an mehreren Standorten statt. In Südkorea wurde in Bukpyeong-myeon sowie in Namchang im Landkreis Haenam gedreht. Teile des Films entstanden in Rumänien in der Region um die Retezat-Berge, wo unter anderem eine Sequenz mit natürlichem Tageslicht im Retezat-Nationalpark aufgenommen wurde. Alicia Vikander und Taylor Russell hatten ihre Drehtage bis Juli 2024 abgeschlossen
Das genaue Budget wurde nicht offiziell bestätigt, soll laut Berichten jedoch bei rund 50 Milliarden Won (ca. 35 Millionen US-Dollar) liegen und damit das höchste je für einen koreanischen Film eingesetzte sein.
Taylor McKenzie
Cameron Britton
Amy Aleha
Sang-hee Lee
als Nak-yeon
Regie
Na Hong-jin
Drehbuch
Na Hong-jin
Produktion
Chae Ji-woong, Na Hong-jin, Saemi Kim
Kamera
Stephen Oh, Leroy Button, Hong Kyung-pyo