Masters of the Universe: Revelation Staffel 1 Episodenguide: Alle Folgen im Überblick!

Masters of the Universe: Revelation Staffel 1

Masters of the Universe: Revelation Staffel 1 Episodenguide

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Review zu Masters of the Universe: Revelation Staffel 1

Die ersten fünf Folgen der ersten Staffel der Serie Masters of the Universe: Revelation haben einige heftige Kontroversen ausgelöst, die vielleicht auch etwas durch die Macher und durch den Streamingdienst Netflix für maximale Aufmerksamkeit forciert wurden. Allerdings tut in diesem Fall wohl jede Form von Publicity gut, denn wenn wir ehrlich sind, hatten die meisten Menschen wohl „He-Man und die Masters of the Universe“ vergessen oder ihnen zumindest lange keinen Gedanken mehr geschenkt.

Dem ersten Teil hatten wir uns ausführlich in einer ausführlichen Kritik und auch in einem Podcast mit unterschiedlichen Meinungen zu manchen Themen und Figuren gewidmet. Aktuell schließen wir eine Podcast-Fortsetzung nicht aus, wenn die Resonanz hier entsprechend ausfällt und rege über Teil zwei diskutiert wird. Denn interessanterweise haben Kevin Smith und Co viele Dinge vermieden, die mancher vielleicht angenommen hatte.

Was bisher geschah...

Netflix/Mattel
Netflix/Mattel - © Netflix/Mattel

Zuletzt haben wir in Part eins gesehen, wie es Skeletor endlich gelungen ist, seinen mächtigen Erzfeind He-Man zu bezwingen. Doch natürlich bleibt Prince Adam nicht lange tot und nur, weil er nicht mehr im Besitz des Schwertes der Macht ist, bedeutet das nicht, dass er keinen Zugang zur Macht von Grayskull hat... Doch, um Skelegods Armee des Bösen zu bezwingen, muss sich das gesamte Reich Eternia zusammenschließen und auch Teela muss sich verwandeln, denn gegen die neue, mächtige Form von Zauberin Evil-Lyn kann nur eine weitere Zauberin bestehen...

Der Original-Voice-Cast von Kevin Smiths „MotU“-Revival ist prominent besetzt mit Mark Hamill („Star Wars“, „Batman: The Animated Series“) als Skeletor, Lena Headey (Game of Thrones) als Evil-Lyn, Chris Wood (Supergirl, The Vampire Diaries) als Prince Adam/He-Man, Sarah Michelle Gellar (Buffy the Vampire Slayer) als Teela, Liam Cunningham (Game of Thrones) als Man-At-Arms, Stephen Root (Barry) als Cringer, Alicia Silverstone („Clueless“) als Queen Marlena, Justin Long („Tusk“) als Roboto, Jason Mewes („Clerks“) als Stinkor, Tony Todd („Candyman“) als Scare Glow und weiteren.

Entzweigerissen

Die Fortsetzung legt direkt mit einem Stück Mythologie respektive Lore los, was in manchen Versionen von „MotU“ ebenfalls Fakt ist. Teela ist die Tochter der Sorceress und von Duncan aka Man-at-Arms. Die magische Hüterin hatte in den ersten fünf Folgen schon mehrfach angedeutet, dass sie Teela etwas verraten möchte. Nun sehen wir die Bestätigung, just als die Sorceress von Skelegod erstochen wird, womit eine mystische Vakanz in Eternia herrscht. Adam ist schwer verletzt, kann aber durch Teelas aufflammende vererbte Kräfte fortgeschafft und später geheilt werden.

Schnell wird von Schwertbesitzer Skeletor Evil-Lyn als neue Sorceress von Grayskull eingesetzt. Die Fortsetzung macht direkt deutlich, dass es hier nicht zimperlich zugeht, denn Fisto, der den besten doppeldeutigen Dialog des Jahres vom Stapel lassen darf, und Clamp Champ werden von den Bösen vernichtet. Doch der wahre Schocker ist, dass Adam sich auch ohne Schwert der Macht verwandeln kann, allerdings sind die Konsequenzen unerwartet und savage...

Die zweite Hälfte der Serie fühlt sich spätestens ab diesem Moment wie professionelle Fanfiction und Fanservice in einem an, aber ich empfinde das als positive Eigenschaft, denn das, was ich sehe, gefällt mir ungemein. Das Designupdate von Evil-Lyn, aber auch Skelegod und nun Savage He-Man sind einfach wunderbare Designs und der Actionfigurensammler in mir muss sich zusammenreißen, nicht noch ein Figurengebiet zu sammeln.

Du kannst die Serie Masters of the Universe: Revelation jetzt sofort bei Netflix streamen.

Vernunft und Blut

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Die nächste Folge Vernunft und Blut ist die wahrscheinlich actionlastigste bisher, denn ein Großteil davon zeigt uns einen entfesselten, wilden He-Man, der wohl nicht umsonst wie eine Mischung aus Hulk, Wonderbread-He-Man und Conan, der Barbar wirkt und sich mit der untoten Armee von Skelegod misst. Nebenbei befragt Skeletor den gefangenen Duncan nach Geheimnissen, wie diese Verwandlung zustande kommen kann.

Für Duncan scheint die Sache klar: Der Champion von Eternia ist stärker, wenn er nur in kleinen Dosen erscheint. Und Skelegod ist die ganze Zeit in dieser Gestalt unterwegs. Adams nobles Gemüt hat ihn zurückgehalten. Man kann sich das in etwa so vorstellen wie das Zurückhalten von Superman unter den Erdenbewohnern versus ihn in Kämpfen gegen Darkseid oder Doomsday. Der wilde He-Man ist nun eine Gefahr für sich und andere und arbeitet sich seinen Weg zu den königlichen Wachen und somit auch seinen Eltern vor, die noch nicht ahnen, dass er noch respektive wieder lebt.

Eine weitere interessante Beziehung ist die zwischen Beast-Man und Evil-Lyn, denn der monströse Muskelberg sieht in ihr viel mehr, als Skeletor es tut und schlägt ihr vor, dass sie nicht seine Schergin sein soll, sondern die Führung übernehmen könnte. Ob bewusst oder nicht, das bringt sie wohl auf eine eindeutige Idee. Jedenfalls informiert sie sich darüber, wie die vorherigen Champions bisher ihre Power aufgegeben haben. Kann und wird sie Skeletor stoppen? Und was dann?

Die Kanalratte

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König Randor erfährt, dass sein Sohn lebt und er erfreut sich an He-Mans Gefährten, dem mutigen Gringer und Andra, die sich wünscht, Teil einer Familie zu sein. Der König nimmt sie in die Royal Guard auf, was quasi ihrem Wunsch entspricht. Teela ist sich weiterhin ihres Schicksals unsicher und sie versucht, einen Weg, ihr Erbe anzutreten und Eternia zu retten. Nur: Wie?

Ein emotionaler Moment ist die Reunion von Adam und seiner Mutter. Obwohl der Moment funktioniert, finde ich, dass die Sprecherin von Queen Marlena, nämlich Alicia Silverstone, in einem sonst bockstarken Ensemble leider negativ hervorsticht. Smith und sein Autoren-Stab können sich außerdem im englischen Original nicht verkneifen, einige „Clueless“-Zitate bei der königlichen Hoheit einzustreuen. Überaus interessant für eine Serie, die auch ein junges Publikum erreichen soll, ist das Thema der Trennung des Königs und der Königin nach Adams Tod. Dieser Arc findet zwar nur in etwa drei Folgen statt, aber verdient in meinen Augen Erwähnung.

Im Lager der Schurken findet eine erneute Audienz bei Duncan statt, nur diesmal ist es Lyn, die ihn aufsucht. Headey ist einfach der MVP dieser Halb-Staffel, wenn sie es nicht ohnehin in allen Folgen war. Ihre Performance ist göttlich und sie macht einfach so viel Wandlung durch, die auch größtenteils logisch und sinnvoll aufgebaut ist, dass es eine Freude ist. In der dritten Episode Die Kanalratte gibt es mehr zu ihrem Kennenlernen mit Skeletor zu sehen. Denn einst rettete er sie, stattete sie mit mehr Macht aus, verdammte sie aber eben auch gleichzeitig zu ihrem Schicksal an seiner Seite.

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In der Gegenwart hört sie derweil Skelegods Plan und findet diesen schrecklich simpel, denn selbst mit der Macht des Vorgangs namens „Celestial Apex“ hat er nur die Ausrottung von He-Man im Sinn. Durch Gespräche mit Duncan und Beast-Man in ihrer Denke bestätigt, fasst sie also einen Plan. Sie will alle von Skeletors Einfluss befreien.

Sie verführt Skelegod also und behauptet, mit ihm schlafen zu wollen. Allein das hat mich schon überrascht, dass das durch Mattel so thematisiert werden darf, verdient aber Respekt, weil das eine realistische Option ist und uns vor Augen führt, dass Evil-Lyn wahrscheinlich in all den Jahren auch unangenehme Dinge für und mit Skeletor hatte tun müssen. Allerdings sitzt sie am aktiven Hebel und ergreift die Initiative. Denn es ist alles Teil des Plans, damit Skelegod wieder zu Skeletor wird.

Als das geschieht, ergreift sie das Schwert der Macht und wird selbst zu God-Lyn. Und holy moly ist das gut! Mit einem Fingerschnippen - und mit deutlichem Tribut an Marvels Thanos - zerstört sie Preternia und somit die Ahnenreihe und Helden Eternias und anderer Reiche. Kurzzeitig sieht es auch so aus, als würde Grayskull zerstört, aber spätere Folgen zeigen, dass das wohl nicht der Fall sein dürfte. Teela probiert derweil, ihre magischen Kräfte anzuzapfen, hat aber noch zu viele Selbstzweifel. Sie sendet eine magische Nachricht an alle Völker in Eternia aus. Die jedoch - so scheint es anfangs - nicht durchkommt. Derweil stellt sich nach God-Lyns Erscheinen Skeletor He-Man und dem König...

Ich finde, dass man der Serie deutlich anmerkt, dass Smith vom MCU beeinflusst wurde, denn die Evolution der Figuren, die allgegenwärtig ist und auch der Mut zu Konsequenzen, der spätestens seit deren Phase drei vorhanden ist, schlägt sich in der narrativen Entwicklung von „MotUR“ nieder.

Hoffnung auf eine Bestimmung

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In der vierten Episode versucht Teela weiterhin ihre Botschaft auszusenden, doch Evil-Lyn blockiert jegliche normale Kommunikation. Also braucht Teela einen Transmitter. Derweil setzen sich Adam und Skeletor wortwörtlich an den Verhandlungstisch. Er weiht sie über das anstehende Apex-Event ein, das ihre Kräfte noch vertausendfachen würde. Er glaubt, dass Lyn nicht nur He-Man, sondern gleich die ganze Existenz auslöschen würde (fast ein wenig so, wie der Thanos aus den Comics, der seiner Geliebten Tod imponieren will). Adams Idee: Sie nett fragen, ob sie vielleicht von ihrem Plan abrücken würde. Beast-Man ist derweil weiterhin an Lyns Seite, warnt sie aber davor, dass niemand das gesamte Universum so wie sie sehen sollte, weil das den Verstand überfordern könnte.

Die ultimative God-Lyn sieht übrigens vom Design sehr nach Lena Headeys Cersei aus Game of Thrones auf dem Höhepunkt ihrer Macht aus. Auch dort, ich denke, das ist bekannt, kam Hochmut vor dem unvermeidlichen Fall. Wobei Lyn wirklich sehr, sehr mächtig ist und in ihrem Gebaren und ihren Worten inzwischen an Skeletor erinnert. Sie ist nun das mächtigste Wesen, das je gelebt hat, was ein Team-up epischen Ausmaßes erfordert und somit erneut dem Smith'schen Profi-Fanfic-Gedanken aufgreift. Denn Skeletor und Adam probieren zwar zunächst Adams friedlichen Ansatz aus, sehen dann aber ein, dass sie so nicht mit sich reden lässt.

In diesem Kampf kommt auch Skeletors Portalfähigkeit wieder zum Einsatz, die auch schon in der ersten Folge von Part zwei reichlich genutzt wurde. Optisch macht das schon einiges her. An anderer Stelle versuchen Teela und Andra, ihren Plan umzusetzen und erhalten Hilfe von Man-At-Arms, aber Gegengewalt von Pig Boy (aus dem Realfilm) und Goat Man. Duncan stellt sich den Angreifern, doch vorher gibt es noch eine Motivationsrede für seine zweifelnde Tochter, die eine größere Bestimmung hat, als nur als Kriegerin aufzutauchen.

Während das Gespräch mit dem Vater harmonisch verläuft, lässt Teela beim Wiedersehen mit der Mutter merkwürdigerweise ihren Emotionen freien Lauf. Vielleicht, weil sie glaubt, dass ihre Seite der Gene oder das Vermächtnis sie zu etwas verdammt, was sie nicht sein will. Aber es ist eher das Gefühl der jahrelange Vernachlässigung, das sich breitmacht, weil die Sorceress als Beschützerin und Wächterin von Grayskull eben der Familie fernbleiben musste - wegen ihrer Bestimmung.

Teela wäre jedoch nicht die Teela, wie wir sie in „MotUR“ kennengelernt haben, wenn sie sich damit abfinden würde. Die Mutter warnt sie auch insgeheim drüber, was ihr blüht, wenn sie die Nachfolge als Sorceress antritt. Doch gibt es einen anderen Weg? Kann man Sorceress sein, ohne auf ewig an Grayskull gebunden und quasi darin gefangen zu sein? Smith denkt sich: Why not both?!?

Auf dem Schlachtfeld von Eternia rückt derweil die Verstärkung an, die doch reagiert, wenn das Schicksal aller auf dem Spiel steht. God-Lyn macht im Kampf gegen He-Man und Skelegod Beast-Man zu einem weiteren Beast, ähnlich wie Battle-Cat und Panthor (RIP übrigens). Die korrumpierte Magierin hat sich, laut eigener Aussage, 10.000 Wege ausgedacht, um Skeletor endgültig loszuwerden. Und trotz Verstärkung für Eternia hat sie noch ein Ass im Ärmel: Scareglow und seine Untoten aus Subternia.

Alles inklusive

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God-Lyn ist schon dazu bereit, Adam zu töten, doch dann rettet eine unerwartete Gestalt den Tag: Orko. Denn beim Zurückholen der Toten kam auch der magische Kobold zurück, was gleichzeitig bedeutet, dass er tatsächlich tot war. Hier hätte man einen Twist erwarten können, wie um die Wiederbelebung von Adam. Doch stattdessen ist man diesen Weg gegangen. Dass Orko zurückkehrt, war eigentlich anzunehmen, die Art und Weise ist für mich aber eine weitere schöne Überraschung.

Das actionreiche Finale zeigt viele weitere Kampfszenen mit He-Man, Skeletor und Evil-Lyn, aber auch, wie Orko spielend mit Scareglow fertigwird. Das Blatt wendet sich und Adam kommt wieder in den Besitz des Schwertes der Macht und lässt dabei auch Skeletor wieder teilhaben, damit er weiß, wie es ist, wenn man das Universum rettet. Adam ist und bleibt also ein ewiger Optimist...

Teela hat ihren Weg gefunden. Sie wurde geboren, um die Power zu beschützen, aber sie zieht ihre Stärke nicht aus dem Loslassen der geliebten Menschen um sich herum, sondern aus ihrer Kameradschaft, die sie immer nur stärker werden lässt. Ein netter Moment, der so manchem Teela-Hater in „MotUR“ bestimmt eine geplatzte Ader im Auge beschert.

We have the power!

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Wer die neue, andere „He-Man“-Serie He-Man and the Masters of the Universe gesehen hat, der weiß, dass das Teamgeistkonzept rund um die Macht dort ganz, ganz groß geschrieben wird. Und so speist sich nun die neue Sorceress-Teela aus der Kraft der Freundschaft, um gegen Evil-Lyn, die auch ohne Schwert der Macht mächtig ist, zu bestehen. Nebenbei kümmert sich Battle Cat um den transformierten Beast-Man, der in einen Abgrund fällt (was immerhin ein Comeback möglich macht).

Weil sich der Kampf nun verlagert, hat Skeletor derweil keinen Grund mehr, an He-Mans Seite zu kämpfen und wendet sich gegen ihn. Doch Mutter Marlena hat eine einschlagende Überraschung für den Sohn in petto. Ram Man wird einfach auf Skeletor geworfen, der somit aus dem Verkehr gezogen ist.

Teela kann Lyn tatsächlich, wie Adam es beabsichtigte, verbal zur Vernunft bringen, als sie einsieht, dass das Universum keinem logischen Design folgt und auch keinen Master hat. Als die Toten dann wieder in ihr Reich zurückkehren, wäre es auch für Orko an der Zeit. Doch an ihr Bonding in den ersten Folgen scheint Evil-Lyn sich zu erinnern und hält ihn in Eternia.

Nach der gewonnen Schlacht wird Andra zum neuen Man-at-Arms aka Waffenmeister (und nicht etwa zu He-Man, wie manche vielleicht kurz dachten nach Part eins), während He-Man der Champion Eternias bleibt und Teela die bisherigen Regeln der Grayskull-Bindung überlisten und überwinden konnte. Nun kann sie als Sorceress trotzdem außerhalb der Mauern agieren.

Teelas Charakterisierung war im Verlauf der zehn Folgen sicherlich nicht optimal. Ihre Stimmungsschwankungen schienen manchmal sehr extrem und ja, sie hatte sicherlich mehr zu tun als der traditionelle He-Man. Dafür sieht man Adam in Part zwei doch deutlich mehr, wobei sich viele Charaktere die begrenzte Screentime einfach teilen, denn auch Skeletor und Evil-Lyn sind einfach wichtige Figuren, die eine ganze Achterbahnfahrt an Ereignissen durchmachen.

Fazit

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Vergleicht man Part eins und Part zwei, dann ist der erste Teil noch eher bemüht, die Welt und die Charaktere zu etablieren und auch jedem mal hier und da einen Moment im Scheinwerferlicht zu gönnen und auch süße Momente zuzulassen. Das wurde im actionlastigeren zweiten Part etwas weniger, ist aber alles nicht ganz verschwunden. Man denke an Lyns Background, die Reunion von Adam mit seinen Eltern, Orkos Rückkehr oder die Momente von Beast Man und Evil-Lyn. Auch obskure Masters haben kurze Cameos erhalten, wobei bestimmt so mancher Hardcorefan noch mehr alte Nebenfiguren sehen wollen würde...

Weiterhin steht für mich aber eines fest: Das Pacing ist hervorragend und erneut habe ich alle Folgen am Stück schauen wollen. Auch die Zweiteilung finde ich angemessen, weil man so im Gespräch bleibt und es die Sehnsucht nach „MotU“-Content steigert, denn die CGI-Serie hat zum Beispiel deutlich weniger angeeckt und polarisiert.

Doch „MotUR“ spricht eben auch ein älteres Publikum an und gibt ihnen etwas, von dem sie unter Umständen nicht wussten, dass sie es gerne sehen möchten - und das ist schon ein Kompliment. Denn zuvor war „He-Man“ einfach nicht in gleicher Weise relevant. Nicht in den 80ern, nicht, als der Realfilm erschien und auch nicht zur Zeit der 2000er Serie. Meistens war es - und das ist gar nicht böse gemeint - „Kinderkram“. „Revelations“ gibt nun aber auch den älteren Fans einen Grund, sich wieder emotional in die Figuren aus Eternia, Preternia oder Subternia zu involvieren und damit erreichen Netflix, Mattel, Smith und sein Kreativteam in meinen Augen ihr Ziel. Was sagt Ihr zu beiden Parts der Serie?

Ende gut, alles gut?

Als die Schlagzeilen zur Serie auftauchten, konnte man sich schon denken, dass zehn Episoden wahrscheinlich nicht das Ende dieses Revivals sein werden. Und Kevin Smith hat sich bei Fatman Beyond bereits verplappert, dass es wohl mehr geben wird. Der erste Teaser dazu lässt sich am Ende der insgesamt zehnten Episode finden, als Skeletor seine alten Untertanen Trap-Jaw und Tri-Klops, die Teil des Maschinenkults wurden, aufsucht. Offenbar befanden sie sich unter dem Einfluss von Motherboard. Das verlacht Skeletor und greift mit seinem Stab die Statue an, die sich dann transformiert, Skeletor hackt und offenbar zum Teil des Maschinen-Imperiums macht. Doch es ist das letzte Bild, das Aufsehen erregt, denn das Symbol von Hordak erscheint (den man beispielsweise aus „She-Ra“ kennen könnte). Ein Teaser, auf den ich eigentlich nur gewartet habe und man darf gespannt sein, was Smith und das Team daraus machen können...

PS: Auch Evil-Lyn fängt neu an und scheint sich in einem paradiesischen Reich heimisch zu machen. Wechselt sie nun permanent die Seiten, wie bereits zuvor angedeutet?

Hier ist abschließend noch der Trailer zum zweiten Teil der Serie „MotUR“:

Du kannst die Serie Masters of the Universe: Revelation jetzt sofort bei Netflix streamen.

«Masters of the Universe: Revelation» Trailer

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