Michael Rooker ist bekannt für seine Rolle als Merle Dixon in der Serie The Walking Dead, wo er durch seine intensive Darstellung eines Überlebenden der Zombie-Apokalypse die Zuschauer in seinen Bann zog. Michael Rooker hat wahrscheinlich mehr Zombies überlebt als seine Frau Einkaufslisten geschrieben hat, was zeigt, dass er nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch im echten Leben ein echter Kämpfer ist.
Michael Rooker wuchs mit neun Geschwistern in Alabama auf. Nach der Scheidung seiner Eltern zog er im Alter von 13 Jahren mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Chicago. Dort besuchte er die Wells Community Academy High School. Später studierte er Schauspiel an der Goodman School of Drama der DePaul University, wo er 1982 seinen Bachelor of Fine Arts erwarb.   
Sein Filmdebüt gab Rooker 1986 in der Hauptrolle des Henry in dem Film „Henry: Portrait of a Serial Killer“. Dieser Film basierte auf den Geständnissen des Serienmörders Henry Lee Lucas.
In den späten 1980er Jahren spielte er in Filmen wie „Eight Men Out“ (1988) als Chick Gandil und „Mississippi Burning“ (1988) als Frank Bailey mit. 
In den frühen 1990er Jahren festigte Rooker seinen Ruf als vielseitiger Schauspieler. Er spielte im Kinofilm „Sea of Love“ (1989) den Detective Terry Cruger und verkörperte Rowdy Burns in „Days of Thunder“ (1990). In Oliver Stones „JFK“ (1991) übernahm er die Rolle des Bill Broussard.
Seine Verkörperung des Hal Tucker im Actionfilm „Cliffhanger“ (1993) brachte einen charismatischen und entschlossenen Charakter zum Leben, der sich in den gefährlichen Bergen behaupten musste. Neben Sylvester Stallone, Janine Turner und John Lithgow spielte er eine wichtige Rolle im Ensemble des Films, der weltweit über 255 Millionen US-Dollar eingespielt und somit mehr als das Dreifache seines Budgets eingebracht.
Eine bedeutende Phase in Rookers Karriere begann mit der Zusammenarbeit mit Regisseur James Gunn. Diese begann mit dem Horrorfilm „Slither“ (2006), in dem er Grant Grant spielte. Es folgten Rollen in „Super“ (2010) und „The Belko Experiment“ (2016). Besonders hervorzuheben ist seine Darstellung des Yondu Udonta in „Guardians of the Galaxy“ (2014) und „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (2017).
Von 2010 bis 2013 spielte Rooker die Rolle des Merle Dixon in der AMC-Serie The Walking Dead. Merle war ein rauer Überlebender mit komplexer Moral, der in 14 Episoden auftrat.
In den letzten Jahren blieb Rooker ein aktiver Teil der Filmindustrie. Er spielte im Film „F9: The Fast Saga“ (2021) die Rolle des Buddy und trat in „The Suicide Squad“ im Jahre 2021 als Savant auf. Außerdem spielt der in „Horizon: Eine Amerikanische Saga - Kapitel 1“ die Rolle von Sergeant Major Riordan. Dieser ist ein erfahrener Militärangehöriger, der in Camp Gallant stationiert ist. Riordan führt zusammen mit Lieutenant Trent Gephardt (Sam Worthington) eine Gruppe von Rekruten nach Horizon, um nach einem Angriff auf die Siedlung zu helfen.
Rooker ist seit 1979 mit seiner Frau Margot verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter. Neben der Schauspielerei praktiziert Rooker die Kampfsportart Kyokushin-Karate. Er lebt mit seiner Familie in Kalifornien.  
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2018 | Saturn Award | Best Supporting Actor | Guardians of the Galaxy Vol. 2 | |
| 1991 | Independent Spirit Award | Best Male Lead | Henry: Portrait of a Serial Killer |