Margot Robbie spielte in der Soap „Neighbours“ ihre erste größere Rolle im Fernsehen, bevor sie international mit dem Film „The Wolf of Wall Street“ bekannt wurde. Auf dem roten Teppich ist sie oft so perfekt gestylt, dass selbst Barbie neidisch werden könnte.
Margot Robbie kann auf eine Kindheit zurückblicken, die für andere wie ein Traumurlaub klingt: aufgewachsen ist sie an der australischen Goldküste, ihre Zeit musste sie zwischen dem Strand und der Farm ihrer Großeltern aufteilen. Doch schon im zarten Alter von siebzehn Jahren gab sie diese Idylle auf, um nach Melbourne zu gehen und ihr Glück in der Schauspielerei zu suchen. Darauf musste sie nicht lange warten, ihre erste große Rolle ergatterte sie bereits 2008 in dem Film „Vigilante“. Regisseur Aash Aaron nahm sie direkt mit zu einer Hauptrolle in seinem nächsten Film, „I.C.U.“ (2009). Dazwischen folgten Kurzauftritte in Serien, darunter City Homicide und Elephant Princess. Doch noch im Jahr ihres Filmdebüts, 2008, erhielt sie eine Rolle in der beliebten Seifenoper „Neighbours“. Ihre Figur Donna Freedman war ursprünglich als Gastrolle angelegt, doch schnell nach ihrem ersten Auftritt wurde Robbie zum Hauptcast befördert. Die Figur und ihre Darstellerin waren sehr beliebt in der Fangemeinde und Robbie erhielt mehrere Nominierungen für diese Rolle
Doch das reichte der talentierten Jungdarstellerin noch nicht. Nach drei Jahren Seifenoper verließ Margot Robbie die „Neighbours“ um in Hollywood größere Rollen zu angeln. Im Januar 2011 war sie das letzte Mal als Donna Freedman zu sehen, kurz darauf kamen die Castingproduzenten für die Serie Charlie's Angels in den Genuss ihrer Darbietung. Dort erhielt sie zwar keinen Zuschlag, aber beeindruckt hatte Margot Robbie die Produzenten dennoch, denn sie besetzten sie für eine Hauptrolle in der Serie PanAm, in der sie die angehende Stewardess Lauren spielte. Das Serienglück hielt nur kurz, PanAm wurde nach nur einer Staffel wieder eingestellt, doch Margot Robbie zog weiter um an der Seite von Bill Nighy und Rachel McAdams in der Romanze „Alles eine Frage der Zeit“ (2013) zu spielen
Noch im selben Jahr erhielt sie dann den Zuschlag für eine große Rolle in dem Film „The Wolf of Wall Street“ mit Leonardo Di Caprio, ein Film, der unter anderem fünf Oscarnominierungen aufweisen kann und für den Robbie einen Empire Award in der Kategorie Beste Newcomerin mit nach Hause nahm
Es folgten die Filmproduktionen „Suite Francaise“ (2014 ) und „Z for Zachariah“ (2015). An der Seite von Will Smith war Margot Robbie 2015 in dem Film „Focus“ zu sehen, im selben Jahr spielte sie außerdem neben Ryan Gosling im Drama „The Big Short“
Inmitten eines All-Star-Cast ist Robbie 2016 in „Whiskey Tango Foxtrot“ dabei. Im gleichen Jahr spielt die Australierin den Part der Jane in „The Legend of Tarzan“ und trifft im Superheldenfilm „Suicide Squad“ erneut auf Will Smith. 2017 folgt das Bio-Pic „I, Tonya“, in dem sie in die Rolle der umstrittenen Eisläuferin Tonya Harding schlüpft und dafür je eine Oscar- und Golden Globe-Nominierung erhält. In Quentin Tarantinos neuntem Film „Once Upon a Time in Hollywood“ schlüpft die Australierin 2019 in die Rolle der 1969 ermordeten Sharon Tate
Anno 2020 erscheint Robbie wieder in ihrer Rolle als Harley Quinn auf der Kinoleinwand. In „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ steht die DC-Figur erstmals ganz allein im Mittelpunkt. In diesem Film stellte sie eine unabhängige und rebellische Figur dar, die sich von früheren Beziehungen löst und neue Allianzen bildet. 2021 kehrte sie als Harley Quinn in „The Suicide Squad“ zurück, wo sie erneut eine zentrale Figur in einem chaotischen Team von Antihelden spielte. Parallel dazu übernahm sie die Rolle der Flopsy Rabbit in „Peter Rabbit 2: The Runaway“, einer animierten Fortsetzung, die sich an ein jüngeres Publikum richtete. Diese Projekte zeigten ihre Vielseitigkeit und ihre Fähigkeit, sowohl in Actionfilmen als auch in Familienkomödien zu glänzen
Dann, 2022, übernahm Robbie die Hauptrolle der Nellie LaRoy in „Babylon - Rausch der Ekstase“, einem Drama über den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm in Hollywood. Ihre Figur war eine aufstrebende Schauspielerin mit einem wilden Lebensstil und großen Ambitionen. Im selben Jahr spielte sie in „Amsterdam“ eine Krankenschwester, die in eine politische Verschwörung verwickelt wird
Margot Robbie übernahm 2023 die Hauptrolle in „Barbie“, einem Film von Greta Gerwig. Sie spielte die „Stereotyp-Barbie“, die mit einem perfekten Leben in Barbie-Land beginnt. Als sie jedoch plötzlich über den Tod nachdenkt und ihre Füße flach werden, beginnt eine existenzielle Krise. Um Antworten zu finden, begibt sie sich mit Ken in die reale Welt. Dort erlebt sie neue Herausforderungen und erkennt, dass das Leben mehr als Perfektion bedeutet
Die Figur der Barbie durchläuft eine tiefgreifende Entwicklung. Anfangs ist sie sorglos und lebt in einer Welt, in der alles ideal erscheint. In der realen Welt konfrontiert sie jedoch gesellschaftliche Normen und Geschlechterrollen. Diese Erfahrungen führen dazu, dass sie ihre eigene Identität hinterfragt. Am Ende entscheidet sie sich, ein Mensch zu werden, um ein authentisches Leben zu führen
Neben ihrer Schauspielkarriere war Robbie auch als Produzentin tätig. 2023 produzierte sie den Film „Saltburn“, ein Drama über eine wohlhabende Familie mit dunklen Geheimnissen. 2024 war sie Produzentin von „My Old Ass“, einer Komödie über eine junge Frau, die eine ältere Version ihrer selbst trifft. Diese Projekte zeigen ihr Engagement, vielfältige Geschichten zu erzählen und neue Talente zu fördern. Ihre Produktionsfirma LuckyChap Entertainment spielte dabei eine zentrale Rolle
Robbie war Teil einer aufwendigen Werbekampagne für „Tourism Australia“, die während des Super Bowl 2018 ausgestrahlt wurde. In dem Spot, der wie ein Trailer für einen neuen „Crocodile Dundee“-Film gestaltet war, trat sie neben anderen australischen Stars auf
Margot Robbie hat sich neben ihrer Schauspielkarriere auch als erfolgreiche Geschäftsfrau etabliert. Mit ihrer 2014 gegründeten Produktionsfirma LuckyChap Entertainment verfolgt sie das Ziel, weiblich geprägte Geschichten zu fördern und neue Talente sichtbar zu machen. Die Firma produzierte unter anderem „I, Tonya“, „Promising Young Woman“, „Barbie“ und mehrere Serienprojekte, die sich durch starke weibliche Hauptfiguren auszeichnen. Robbie ist dabei nicht nur Aushängeschild, sondern auch aktiv in die Auswahl von Drehbüchern, Regieteams und Darstellern eingebunden. Ihr unternehmerischer Fokus liegt auf kreativer Kontrolle und der Unterstützung von Frauen in Schlüsselpositionen der Filmindustrie
Margot Robbie gründete 2014 gemeinsam mit Tom Ackerley, Josey McNamara und Sophia Kerr die Produktionsfirma LuckyChap Entertainment. Ziel des Unternehmens ist es, Geschichten mit starken weiblichen Perspektiven zu erzählen und Frauen in Schlüsselpositionen der Filmindustrie zu fördern. Robbie ist nicht nur Mitgründerin, sondern auch aktiv an der Auswahl von Projekten, Drehbüchern und Regieteams beteiligt
LuckyChap produzierte erfolgreiche Filme wie „I, Tonya“, „Promising Young Woman“ mit Carey Mulligan und „Barbie“ mit Ryan Gosling. Die Firma unterhält Büros in Los Angeles und Bromsgrove, England, und pflegt Partnerschaften mit Studios wie Warner Bros. und Amazon Studios
Robbie ist seit 2016 mit dem britischen Filmproduzenten Tom Ackerley verheiratet. Das Paar lernte sich 2013 am Set von "Suite Française" kennen, wo Ackerley als Regieassistent tätig war. Im Oktober 2024 begrüßten sie ihr erstes Kind, einen Sohn, in Los Angeles. Ein interessantes Detail ist, dass Robbie während ihrer Schwangerschaft weiterhin an Filmprojekten arbeitete und sogar in einem Hochzeitskleid für eine Szene in "Wuthering Heights" zu sehen war. Ein weiteres amüsantes Faktum ist, dass sie während ihrer Zeit in London in einer Wohngemeinschaft mit anderen Schauspielern lebte und oft unerkannt mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war.
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | Saturn Awards | Best Actress | Margot Robbie | 🏆 |
| 2024 | Oscars | Best Picture | Barbie | |
| 2020 | Oscars | Best Supporting Actress | Margot Robbie | |
| 2018 | Oscars | Best Actress | Margot Robbie | |
| 2024 | People's Choice Awards | The Comedy Movie of The Year of 2023 | Barbie | 🏆 |
| 2024 | People's Choice Awards | The Movie of The Year of 2023 | Barbie | 🏆 |
| 2024 | People's Choice Awards | The Female Movie Star of 2023 | Margot Robbie | 🏆 |
| 2017 | People's Choice Awards | Favorite Action Movie Actress | Margot Robbie | 🏆 |
| 2024 | Golden Globe Awards | Best Performance by a Female Actor in a Motion Picture - Musical or Comedy | Margot Robbie | |
| 2023 | Golden Globe Awards | Best Performance by an Actress in a Motion Picture - Musical or Comedy | Margot Robbie | |
| 2020 | Golden Globe Awards | Best Performance by an Actress in a Supporting Role in any Motion Picture | Margot Robbie | |
| 2018 | Golden Globe Awards | Best Performance by an Actress in a Motion Picture - Musical or Comedy | Margot Robbie | |
| 2024 | AACTA Awards | AACTA Trailblazer Award | Margot Robbie | 🏆 |
| 2024 | AACTA Awards | Best Lead Actress | Margot Robbie | 🏆 |
| 2024 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Female Actor in a Leading Role | Margot Robbie | |
| 2020 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Female Actor in a Supporting Role | Margot Robbie | |
| 2019 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Female Actor in a Supporting Role | Margot Robbie | |
| 2018 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Female Actor in a Leading Role | Margot Robbie |